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    <title>Sabina in Israel : Rubrik:Medien</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>La_Mia</dc:publisher>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
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    <title>Sabina in Israel</title>
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    <title>Urlaubsdestinationen</title>
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    <description>Liebe 20min-Redaktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist heute bei der morgendlichen Lektüre von 20min online ein Artikel sauer aufgestossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schreiben in dem &lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/10-Feriendestinationen-aus-der-Traumfabrik-26288363&quot;&gt;Artikel Traumurlaub  10 Feriendestinationen aus der Traumfabrik&lt;/a&gt; (ich zitiere):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Jedem das Seine. Bei der Wahl der Urlaubs-Destination hat dieser Spruch ganz besonderes Gewicht.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauer aufgestossen ist mir dies, weil der Spruch Jedem das Seine historisch sehr belastet ist, stand er doch als pervertiertes Motto über dem Eingang zum Konzentrationslager Buchenwald. Ihn im Zusammenhang mit Urlaubsdestinationen zu verwenden, empfinde ich als unpassend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders irritierend finde ich, dass 20min diesen Slogan verwendet, obwohl in der Vergangenheit mindestens zwei Artikel zur Problematik dieses und ähnlicher Slogans in 20min erschienen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.01.2009, &lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/wissen/story/Woerter--die-ihre-Unschuld-verloren-haben-21179200&quot;&gt;Sprache des Nationalsozialismus - Wörter die ihre Unschuld verloren haben&lt;/a&gt;. Von Rolf Maag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.01.2009, &lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/15871931&quot;&gt;Umstrittene Werbung  Tritt ins Nazi-Fettnäpfchen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre wünschenswert, ein bisschen mehr Sensibilität der Sprache gegenüber zu verwenden und den entsprechenden Urlaubsartikel zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundliche Grüsse&lt;br /&gt;
Mia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch schon auf meinem Blog dazu geschrieben: &lt;a href=&quot;http://eshkoliot.twoday.net/stories/5445958/&quot;&gt;Hier &lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://eshkoliot.twoday.net/stories/5474227/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: 20min reagiert schnell: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Mia,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herzlichen Dank für den Hinweis. Ich habe die entsprechende Passage selbstverständlich abgeändert.&lt;br /&gt;
Freundliche Grüsse&lt;br /&gt;
xyz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heisst jetzt dort: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Geschmäcker sind verschieden. Bei der Wahl der Urlaubs-Destination hat dieser Spruch ganz besonderes Gewicht. Wir haben 10 Destinationen herausgesucht, die Sie garantiert noch nie im Ferienkatalog gesehen haben.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. :-)</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-28T09:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/5718366/">
    <title>Schlagzeilen - ein Vergleich</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/5718366/</link>
    <description>Ynet: PM says will not green-light new settlements (Premierminister sagt, er wird kein grünes Licht für neue Siedlungen geben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haaretz (Bildunterschrift auf Startseite): Israel is planning to demolish 22 outposts. (Israel plant 22 Aussenposten abzureissen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20min: Israel will bestehende Siedlungen ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst: Israel will keine neuen Siedlungen erlauben, wird illegale Aussenposten von Siedlern aufgeben, beharrt aber darauf, dass bereits bestehende Siedlungen im Rahmen eines natürlichen Wachstums auszubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürliches Wachstum bedeutet dabei: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;By natural growth, Israel refers to construction within the boundaries of existing settlements to accommodate growing families. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich muss man sich dann gerade den Teil rauspicken, der Israel negativ dastehen lässt.</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-24T17:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/5449720/">
    <title>Ein Link</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/5449720/</link>
    <description>Zeitung für Schland hat einen Blogeintrag veröffentlich, der ein Phänomen beschreibt, das ich den deutschsprachigen Medien, die ich regelmässig lese (es handelt sich dabei in erster Linie um den Internetauftritt der Gratiszeitung 20min, um Spiegel und Stern online, aber auch um Zeitungen oder Zeitschriften die ich sporadisch lese, z.B. die Neue Luzerner Zeitung, die Basler Zeitung oder die NZZ) auch zu finden glaube. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ausschnitt aus dem Blogeintrag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Diese Argumentation enthält zwei Probleme: Erstens hat der feuert die Hamas nicht erst seit Ende vergangenen Jahres Raketen auf Israel, so dass entsprechende Reportagen schon vor dem 31. Dezember 2008 oder 07. Januar 2009 angebracht gewesen wären. Zweitens, und dies ist ungleich wichtiger, kann die oben genannte Kritik an der Berichterstattung nicht durch ein oder zwei ihr scheinbar widersprechende Artikel entkräftet werden. In jeder einigermaßen pluralistischen - lies: auflagenstarken - Zeitung sind verschiedene Meinungen und Standpunkte wiedergegeben, so dass fast zu jedem einseitigen Artikel ein entsprechender Gegenartikel gefunden kann. Die fundierte Kritik an der Berichterstattung einer Zeitung ist davon jedoch insofern nicht getroffen, als dass sie im Allgemeinen eben gerade nicht auf einzelne Artikel zielt, sondern auf das durch die jeweilige Zeitung vermittelte Gesamtbild.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das ist mir nämlich auch aufgefallen. Für Spiegel online schreibt ja ab und zu &lt;a href=&quot;http://henryk-broder.com/&quot;&gt;Henryk &lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.achgut.com/dadgdx/&quot;&gt;Broder &lt;/a&gt; und zeigt eine &lt;i&gt;ein bisschen&lt;/i&gt; andere Sicht als die von Putz und co. (Obwohl ich zugeben muss, dass ich in letzter Zeit auch ein paar durchaus lesenswerte Beiträge von Ulrike Putz gefunden habe. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.) Den Stern halte ich für noch tendenziöser als den Spiegel. Und 20min übernimmt mehr oder weniger unkritisch die Agenturmeldungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachzulesen ist der ganze Eintrag auf Zeitung für Schland unter diesem &lt;a href=&quot;http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2009/01/15/gegossenes-blei-und-die-berichterstattung-deutscher-medien-ein-epilog/&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-16T10:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/5440802/">
    <title>Es hat sich zumindest ein bisschen gelohnt ...</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/5440802/</link>
    <description>&lt;cite&gt;guten tag frau xyz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herzlichen dank für ihren hinweis! sie haben in der tat recht: es handelt sich bei den bewohnern des kibbutz nir am nicht um siedler. die bildunterschrift ist falsch; wir haben sie umgehend korrigiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ebenso wird jetzt bei einem der bilder, die hamas-raketen zeigen, auf den vorwurf hingewiesen, diese würden aus wohngebieten heraus abgefeuert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die bilder der verletzten, auch der kinder, werden wir jedoch nicht aus der bildstrecke entfernen. wenn es auch klar ist, dass die hamas solche bilder für ihre propaganda nutzt, so ist eben doch auch wahr, dass diese menschen umgekommen bzw. verletzt worden sind. übrigens zeigen wir besonders entsetzliche bilder nie, egal in welchem zusammenhang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es ist uns klar, dass der krieg in nahost - und nicht nur der krieg, sondern ganz allgemein der konflikt dort - zugleich ein krieg der medien ist. wir bemühen uns denn auch, propaganda so weit möglich als solche zu erkennen. gerade in diesem zusammenhang ist übrigens die derzeitige israelische nachrichtensperre im gaza-streifen sehr bedauerlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit freundlichen grüssen&lt;br /&gt;
abc&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann ich leben, ist mal ein guter Anfang. Vor einiger Zeit habe ich eine &lt;a href=&quot;http://eshkoliot.twoday.net/stories/4770017/&quot;&gt;ähnliche E-Mail an Stern online &lt;/a&gt;geschickt, die haben überhaupt nicht reagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur eine kleine Anmerkung noch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eine Bildunterschrift, welche ich beanstandet habe, lautet nun: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Eine Rakete fliegt aus dem Gazastreifen in Richtung Israel. Israel wirft der Hamas vor, die Raketen aus Wohngebieten heraus abzufeuern. (Bild: AP Photo/Anja Niedringhaus)&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das nicht nur eine (leere) Behauptung Israels ist, wie die Bilder von 20min ironischerweise ja auch beweisen. Es gibt auch auf Youtube Videos, die den Abschuss von Raketen aus Schulen (z.B. aus genau &lt;a href=&quot;http://eshkoliot.twoday.net/stories/5429106/&quot;&gt;dieser UNO-Schule&lt;/a&gt;, die kürzlich zerstört worden ist) und ähnlichen zivilen Gebäuden zeigen.</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-12T14:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/5438816/">
    <title>Als hätte ich nichts Besseres zu tun - Mail an die 20min-Redaktion</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/5438816/</link>
    <description>Sehr geehrte 20minOnline-Redaktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe einige Hinweise zu Ihrer Fotostrecke, die beim Artikel Panzer in Gaza Stadt, publiziert am 11.01.2009; 11:02, zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/Panzer-in-Gaza-Stadt-15893954&quot;&gt;http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/Panzer-in-Gaza-Stadt-15893954&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich beim ersten Bild dieser Fotostrecke schreiben Sie als Bildunterschrift: &lt;i&gt;Israelische Siedler beobachten den Kriegsverlauf auf einem Hügel im Kibbutz Nir Am.&lt;/i&gt; Ich bin mir nicht sicher, was Sie mit der Verwendung des Wortes Siedler in diesem Zusammenhang ausdrücken oder implizieren möchten. Tatsache ist, dass Siedler im üblichen Sprachgebrauch in Bezug auf Israel diese Menschen beschreibt, die ausserhalb des israelischen Kernlands in den besetzten Gebieten leben. Die Menschen, die Sie auf ihrem Bild zeigen, sind mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit keine Siedler, sondern israelische Bürger, die in der Umgebung des Gazastreifens leben - auf der israelischen Seite der Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese israelischen Bürger können und dürfen nicht Siedler genannt werden, es sei denn (was ich nicht annehme), Sie sympathisieren mit den Forderungen der Hamas, die der Ansicht ist, dass ganz Israel eigentlich eine Besetzung palästinensischen Landes ist, dass Israel also von der Landkarte verschwinden muss und stattdessen (auf dem Gebiet des heutigen Israel sowie auf den palästinensischen Hohheitsgebieten) ein palästinensischer Staat entstehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gazastreifen selber gibt es seit einigen Jahren übrigens keine israelischen Siedler mehr, Israel hat sich 2005 vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Bildunterschrift  ich unterstelle Ihnen dabei keine Absicht sondern allenfalls Unwissenheit  ist insofern falsch und tendenziös und sollte baldmöglichst korrigiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Sie in Ihrer Bildstrecke wiederholt sehr schön zeigen (es gibt vier Bilder dazu), aber nicht kommentieren, ist, dass die Raketen der Hamas üblicherweise aus bewohntem Gebiet abgeschossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine weitere Hamas-Rakete fliegt aus dem Gazastreifen in Richtung Israel. (Bild: AP Photo/Anja Niedringhaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine palästinensische Rakete hinterlässt eine Rauchspur über Gaza Stadt. (Bild: AP Photo/Tara Todras-whitehill)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Raketen fliegt aus dem Gazastreifen. (Bild: Keystone/Bernat Armangue)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer fliegen Qassam-Raketen der Hamas nach Israel. (Bild: Keystone/Pavel Wolberg)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen vier Bildern ist klar zu sehen, dass sich der Abschussort der Rakete in bewohntem Gebiet befinden muss, Häuser sind in unmittelbarer Nähe zu sehen. Dass diese Tatsache Ihnen keinen Kommentar wert ist, verwundert mich, bringt die Hamas damit (denn natürlich muss sie mit einer Reaktion Israels rechnen) leichtfertig und bewusst das Leben der palästinensischen Bevölkerung in Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Kommentar habe ich zu dem Bild von dem getroffenen Kindergarten in Aschdod. Sie schreiben dort: &lt;i&gt;In der israelischen Stadt Aschdod wurde am 5. Januar ein Kindergarten von einer Hamas-Rakete getroffen. Er war glücklicherweise leer. &lt;/i&gt;In der Tat ist es ein grosses Glück, dass der Kindergarten zu diesem Zeitpunkt leer ist. Tatsache ist aber zudem, dass im ganzen Umkreis des Gazastreifens keine Schulen und Kindergärten geöffnet sind. Es ist also nicht in erster Linie dem Glück zuzuschreiben (obwohl es natürlich von grossem Glück spricht, dass bisher nicht mehr Israeli durch Hamas-Raketen getötet worden sind), sondern der Vorsicht der israelischen Regierung und der jeweiligen Stadtverwaltungen, die lieber die Schulen schliessen, als bei eben solchen Angriffen Kinderleben zu gefährden. Ganz im Gegensatz zur Hamas, die  wie ich bereits ausgeführt habe  das Leben ihrer Bevölkerung bewusst aufs Spiel setzt, kann sie doch mit den entsprechenden Bildern ihren Propagandakrieg vorwärtstreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Propaganda übrigens, die von 20min offensichtlich gerne übernommen wird, zeigen Sie doch wiederholt Bilder von verletzten und toten Kindern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ein Mann trägt ein Mädchen ins Spital in Gaza Stadt. Nach palästinensischen Angaben wurde das Madchen durch einen israelischen Luftangriff getötet, 5. Januar 2009. (Bild: AP Photo/Khalil Hamra)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandte versammeln sich um die Leiche von Nadia Saad (15) im Leichenschauhaus des Schifa-Spitals in Gaza Stadt am 5. Januar 2009. (Bild: AP Photo/Majed Hamdan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palästinensisches Spitalpersonal fährt ein verletztes Mädchen zur Behandlung in Beit Lahia. (Bild: AP Photo/Fadi Adwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein verletztes plästinensisches Mädchen wird in den Shifa Spital getragen. (Bild: Keystone/Ashraf Amra)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Artikel von Spiegel Online zeigt sehr schön die Mechanismen hinter der Hamas-Propaganda auf: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,600567,00.html&quot;&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,600567,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich finde es bedenklich, dass Sie so viele Bilder von verletzten Menschen (nicht nur Kinder) in Ihrer Bildserie zeigen. Es geht mir dabei nicht in erster Linie um den Eindruck, den Sie dabei bei Ihrer Leserschaft hinterlassen (nämlich der falsche Vorwurf, dass sich Israels Militäraktion vor allem gegen die unschuldige Zivilbevölkerung richtet), es geht mir dabei um eine gewisse Pietät, um den Respekt vor der Menschenwürde. Israel zeigt übrigens aus genau diesem Grund üblicherweise weder Bilder von toten oder verletzten israelischen Bürgern, auch entsprechende Bilder aus Gaza werden unkenntlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen freue ich mich, dass Sie in Ihrer Bildstrecke beide Seiten zeigen, auch wenn die israelische meines Erachtens tendenziell unterrepräsentiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über eine Stellungnahme oder Antwort zu meiner Mail freuen und hoffe auf eine Richtigstellung der betreffenden Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüsse&lt;br /&gt;
S.</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-11T15:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/4980486/">
    <title>20min und die &quot;Mauer&quot;</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/4980486/</link>
    <description>20min schreibt heute in einem Artikel über Drogenschmuggel an der Israelisch-palästinensischen Grenze: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Sechs Meter ist der so genannte Schutzwall hoch, den Israel an der Grenze zu den Palästinensergebieten gebaut hat. &lt;b&gt;Eine 650 Kilometer lange Mauer aus Beton,&lt;/b&gt; gesichert durch Stacheldraht und elektrische Zäune, dazu gemacht, palästinensische Dörfer von jüdischen Siedlungen und Städten zu trennen und potenziellen Attentätern den Eintritt nach Israel zu verwehren.&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/23643444&quot;&gt;20min&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ein kurzer Blick auf Wikipedia würde helfen und aufklären, dass der grösste Teil des Sicherheitszauns in der Tat keine Mauer ist, sondern, wie der Name schon sagt, ein Zaun. Seltsam ist auch, dass da von jüdischen (?) Siedlungen die Rede ist. Palästinensische Dörfer werden jüdischen Siedlungen gegenübergestellt. Wie wär&apos;s dann mit dem Vergleichswort &quot;israelisch&quot;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gut. Seitdem 20min als erste Schweizer Zeitung die Geschichte der Inszenierung des Tods von Mohammed Al-Dura gebracht hat, haben die bei mir was offen.</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-09T07:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/4937045/">
    <title>Sitcom in Israel</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/4937045/</link>
    <description>Für einmal ist Israel aus anderen Gründen als sonst in den News (ich war kürzlich schon erstaunt, als Spiegel online eine Bilderreihe gebracht hat, in welcher die Schönheit der israelischen Frauen bewundert wurde), nämlich wegen einer Sitcom über das Leben einer israelisch-arabischen Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachzulesen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,554028,00.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, geschrieben von Henryk M. Broder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitcom soll sehr amüsant sein, Shahaf guckt sie gern, weiss aber nicht immer, wo er sie finden kann, weil sie zugunsten von Kochav Nolad (israelische Ausgabe von DSDS) und anderen hochwertigen Fernsehsendungen gerne mal im Programm rumgeschoben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;In Israel ist die Serie enorm erfolgreich, aber auch heftig umstritten. Sie verharmlose Konflikte, sagen die einen; sie verbreite Vorurteile, klagen die anderen. Dass sie unterhaltsam, schnell und handwerklich perfekt gemacht ist, bestreitet niemand, auch nicht, dass sie mit Ressentiments wie mit Seifenblasen spielt. Und weil in &quot;Avoda Aravit&quot; zu gleichen Teilen Arabisch und Hebräisch gesprochen wird, kann sich keine Seite beschweren, dass sie zu kurz kommt.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine TV-Serie, zur Hälfte Arabisch gesprochen am israelischen Fernsehen? Ob das in der Schweiz mit Französisch, Italienisch oder gar Rätoromanisch auch funktionieren würde? (Ich bin mir da nicht so sicher.) ;-)</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-19T20:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/4770017/">
    <title>Die Macht der Bilder II</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/4770017/</link>
    <description>Vor kurzem gab es auf Honest Reporting eine Untersuchung der Bilder, welche von Reuters als &quot;Bilder des Monats&quot; ausgewählt worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://rungholt.wordpress.com/2008/03/07/die-macht-der-bilder/&quot;&gt;Lila &lt;/a&gt;hat darüber geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zitiere sie: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Es sind jeden Monat ca. 250 Bilder, aus verschiedenen Bereichen, die von Reuters besonders herausgehoben und für gut gehalten werden. 124 Bilder präsentieren den Koflikt zwischen Israel und den Palästinensern und wurden von Honest Reporting analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62% der Bilder erwecken Empathie für die Palästinenser. 28% sind neutral. Und 10% zeigen die Israelis in sympathischem Licht.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich mich mal wieder auf die Seite der Zeitschrift &quot;Stern&quot; verirrt, und habe dort die &quot;Bilder einer Woche&quot; angeschaut. Zumindest in dieser Woche stellen die ausgewählten Bilder die Ergebnisse der Reuters-Untersuchung in den Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 30 Bildern betreffen fünf den israelisch-palästinensischen Konflikt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Bilder-Woche-Augenblicke-Welt-/613255.html&quot;&gt;Bildreihe &lt;/a&gt;wird mit folgenden Worten eingeleitet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Bilder einer Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenblicke aus aller Welt&lt;br /&gt;
Ein bengalischer Tiger mit Pfotenschmerzen, die Beerdigung eines palästinensischen Babys, Bodybuilder bei den Arnold-Schwarzenegger-Spielen. Hier zeigt stern.de intensive Momente aus aller Welt. Ein Wochenrückblick in Bildern.&lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Bild, &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Bilder-Woche-Augenblicke-Welt-/613255.html?cp=9&quot;&gt;Bild Nummer 9&lt;/a&gt; in der Wochenschau, zeigt die Beerdigung eines palästinensischen Babys. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;5. März 2008&lt;br /&gt;
Gaza-Stadt, Gaza - Ein Baby wird beerdigt: Die eineinhalb Monate alte Ameera Abu Asser ist bei einem Schusswechsel zwischen israelischen Soldaten und Hamas-Kämpfern getötet worden&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Bild, &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Bilder-Woche-Augenblicke-Welt-/613255.html?cp=13&quot;&gt;Bild Nummer 13&lt;/a&gt;, eine Strassenszene in Hebron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;4. März 2008&lt;br /&gt;
Hebron, Palästina - Israelische Soldaten patrouillieren im Rahmen ihrer Militäroffensive durch die Altstadt von Hebron. Ein palästinensisches Baby schaut unerschrocken zu. Das derzeitige Aufflackern des Konflikts hat dazu geführt, dass Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Friedensgespräche vorerst auf Eis gelegt hat&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Bild, &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Bilder-Woche-Augenblicke-Welt-/613255.html?cp=17&quot;&gt;Bild Nummer 17&lt;/a&gt;, zeigt eine Strassenszene in Jerusalem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;3. März 2008&lt;br /&gt;
Jerusalem, Israel - Tragischer Vorfall in der heiligen Stadt: Ein berittener Polizist versucht, Palästinenser in das arabische Viertel zurückzudrängen, nachdem es am Morgen zu Unruhen gekommen ist. Ein Israeli wird von einer Gruppe junger Palästinenser eingekreist und erschießt eine 17-Jährige, weil er sich bedroht fühlt&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Bedroht fühlt&quot;, wohlgemerkt. Von einer wahren Bedrohung ist nicht die Rede. Auch nicht davon, dass der Israeli Angst hatte, dass die Jugendlichen ihn lynchen werden und er einen Angreifer in Notwehr getötet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte Bild, mein Lieblingsbild, &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Bilder-Woche-Augenblicke-Welt-/613255.html?cp=19&quot;&gt;Bild Nummer 19&lt;/a&gt;, zeigt eine Szene aus Gaza. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;3. März 2008&lt;br /&gt;
Jabalia, Gaza - Nach dem Rückzug der Israelis aus dem Gaza-Streifen inspizieren Anwohner ihre teilweise zerstörten Häuser. Die Israelis wollten mit der Militäraktion den ständigen Raketenbeschuss der in Gaza regierenden Hamas auf jüdische Siedler unterbinden&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raketenbeschuss auf jüdische Siedler? Ich dachte, ich habe mich verlesen. Stern nennt die Bewohner von Sderot, Ashkelon und der ganzen Gegend an der Grenze des Gazastreifens, Siedler. Unter jüdischen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Siedlung#Sprachgebrauch&quot;&gt;Siedler &lt;/a&gt;versteht man i.d.R. Leute, die jenseits der grünen Linie auf palästinensischem Territorium der Westbank (früher auch in Gaza) leben. Aus Gaza hat Israel sich längst zurück gezogen - es gibt keine jüdischen Siedler mehr in Gaza, schon gar nicht auf israelischem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Bild schliesslich, &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Bilder-Woche-Augenblicke-Welt-/613255.html?cp=22&quot;&gt;Bild Nummer 22 der Fotoreihe&lt;/a&gt;, zeigt einen gefangenen Palästinenser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;2. März 2008&lt;br /&gt;
Gaza-Stadt, Gaza - Ein israelischer Soldat eskortiert einen gefangenen Palästinenser an die israelische Grenze &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 Bilder, fünf davon über den israelisch-palästinensischen Konflikt, alle fünf zeigen ein negatives Bild von Israel, unterstützt von tendenziösen, teilweise sogar falschen Bildunterschriften. Israel wird aussschliesslich als Täter dargestellt, als bewaffnete Polizisten oder Soldaten, bedrohend, zerstörend, tötend. Es werden keine israelischen Opfer gezeigt sondern ausschliesslich palästinensische. Die Auswirkungen des palästinensischen Terrors wird ganz weggelassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3516174,00.html&quot;&gt;Attentat in Jerusalem&lt;/a&gt; zum Beispiel (ein Terrorist erschoss in einer Yeshiva, einer jüdischen Religionsschule 8 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 26 Jahren) fehlt ganz, evtl. hat&apos;s zeitlich nicht mehr ganz gereicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Woche wurden von Gaza aus ungefähr 300 Raketen auf Israel geschossen, in Sderot wurde ein Student, Vater von vier Kindern getötet. Nicht ein Bild davon wurde gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine nähere Analyse (auch anderer Wochen) fehlt mir die Zeit. Aber zumindest in dieser Woche zeigt Stern eine Einseitigkeit, die mich sprachlos macht.</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-08T20:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/4735747/">
    <title>20min und friedliche Proteste</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/4735747/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Die Palästinenser protestieren damit gegen die monatelange Blockade des Autonomiegebiets. Nach palästinensischen Angaben versammelten sich etwa 50 000 Menschen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/25305887&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Nach palästinensischen Angaben. Alle anderen schreiben nur von 4000-5000 Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist ja nicht so wichtig und der Unterschied ist ja auch nicht so gross, das muss auch gar nicht erwähnt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass &lt;a href=&quot;http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3511349,00.html&quot;&gt;gestern bei einem Kassamangriff auf Sderot mal wieder ein Kind schwer verletzt worden ist&lt;/a&gt;, ist auch so nebensächlich, dass man da gar nicht darüber schreiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lob mir die neutrale Berichterstattung.</description>
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    <dc:subject>Medien</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-26T07:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/4700028/">
    <title>Israel droht Iran</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/4700028/</link>
    <description>Heute, eine Schlagzeile auf der Onlineausgabe meiner Lieblingszeitung 20min: Olmert droht Iran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Israels Regierungschef Ehud Olmert hat die Regierungsgespräche in Berlin für einen Paukenschlag im Iran- Konflikt genutzt. Er drohte der Islamischen Republik am Dienstag indirekt mit militärischen Schritten.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/day/story/25511717&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wollen wir doch mal überlegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iran? Dieses nette Land, das neuerdings dringend selber Atomwaffen herstellen möchte? Mit dem netten Herrn Ahmadinejad, der so gerne den Holocaust leugnet, dass er dafür sogar eine Konferenz macht, in welcher Holocaustleugner von überall her ungestraft tun dürfen, was sie am liebsten machen, nämlich den Holocaust leugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, Moment mal: Ist der nette Herr Ahmadinejad nicht auch der gleiche, der bei jeder Gelegenheit dazu aufruft, Israel zu zerstören und die Juden ins Meer zu jagen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neinnein, das kann ja nicht sein, schliesslich schreibt 20min gar nix davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn&apos;s so wäre: Ist es damit getan zu schreiben, dass Israel Iran droht? Das erinnert mich glatt an die Schlagzeile des Magazins Focus, das damals mal getitelt hat: &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/politik/ausland/atomstreit_aid_103917.html&quot;&gt;&quot;Israel droht mit Selbstverteidiung&quot;&lt;/a&gt;. Wie absurd kann&apos;s denn noch werden? (Wobei Focus immerhin noch von Selbstverteidung schreibt, davon liest man bei 20min ja nix mehr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön auch, dass 20min offensichtlich nahtlos überleitet zur Situation in Gaza. Schliesslich rechtfertigt Israels Verhalten eine Zerstörung Israels durch den Iran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön ist dann aber wirklich (und diesmal ohne Ironie) die Aussage von Angela Merkel(s): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Merkels [sic!] zeigte Verständnis. «Wir können uns nur schwer vorstellen, wie es ist, wenn die eigene Bevölkerung beschossen wird», sagte sie. Die Sanktionen Israels, die vor allem die palästinensische Zivilbevölkerung treffen, würden sich am einfachsten erübrigen, wenn der Raketenbeschuss aufhöre. &lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-12T19:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/4650997/">
    <title>Mal wieder ein schöner Artikel - oder ein paar Richtigstellungen</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/4650997/</link>
    <description>Heute geht es um &lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/13490627&quot;&gt;diesen Artikel auf 20min&lt;/a&gt; online. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Israel brachte unterdessen erneut seine Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass militante Palästinenser im Schutz der Menge vom Gazastreifen nach Ägypten wechselten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Palästinenser strömen aber nach Ägypten, um Lebensmittel und andere Waren zu kaufen und um ihre Autos aufzutanken.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies widerspricht sich ja schon mal nicht. Die meisten Palästinenser sind keine Terroristen, auch wenn ein grosser Teil von ihnen die Terrororganisation Hamas gewählt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur schon die Möglichkeit, dass nun über die geöffnete Grenze von Gaza Terroristen nach Ägypten gelangen könnten, ist für Israel natürlich problematisch. Die Grenze zwischen Israel und Ägypten (das könnt ihr gerne mal im Atlas nachschlagen) verläuft nämlich mehrheitlich durch die Wüste und ist bei weitem nicht so abgeriegelt, wie man sich vielleicht vorstellen könnte. Von Ägypten aus werden rege Drogen oder auch Menschen nach Israel gebracht (zum Beispiel sind die Darfur-Flüchtlinge, über die ich mal einen Blogeintrag geschrieben habe, von Ägypten aus nach Israel gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also weitaus leichter für Terroristen, einmal in Ägypten, nach Israel zu kommen, als von Gaza oder dem Westjordanland aus (auch wenn sie es auch von dort aus immer wieder schaffen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Selbstmordattentäter, der sich vor rund einem Jahr in einer Bäckerei in Eilat in die Luft gesprengt hat, ist übrigens sehr wahrscheinlich auch via Ägypten ins Land gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem mit Terroristen, die unbehelligt nach Ägypten gelangen können, ist die Tatsache, dass der Sinai ein beliebtes Ferienziel für israelische Touristen ist (so viele Ferienziele gibt&apos;s für Israelis hier nämlich nicht). Die Folge ist nun, dass Israel seinen Bürgerinnen und Bürgern nahe legt, &lt;a href=&quot;http://www.haaretz.com/hasen/spages/948065.html&quot;&gt;NICHT in den Sinai zu reisen bzw. von dort sofort zurück zu kommen, weil erhöhte Terrorgefahr besteht&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Versorgungslage im von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen ist prekär, weil Israel das Autonomiegebiet völlig abgeriegelt hat. Damit reagierte die Regierung auf den anhaltenden Beschuss mit Kassam-Raketen. Israel sperrte am Samstag Strassen und Touristenziele im Grenzgebiet. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20min vermag Zusammenhänge herzustellen, wo gar keine sind. Die Sperrung von Strassen und Touristenzielen im übrigens &lt;i&gt;israelischen &lt;/i&gt;Grenzgebiet hat nix mit dem Kassam-Beschuss zu tun, sondern mit dem eben vorher beschriebenen Problem, dass Terroristen nun ihren Weg über Ägypten nach Israel finden können. Strassen im Grenzgebiet werden nun gesperrt, damit das Gebiet besser überwacht werden kann und dass sich keine unschuldigen Touristen in eine Konfliktsituation verirren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zur Rolle der UNO im Konflikt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Der UN-Sicherheitsrat einigte sich am Freitag nicht auf eine Stellungnahme zur Situation im Gazastreifen. Libyen, das in diesem Monat die Ratspräsidentschaft innehat, blockierte die am Freitagabend vorliegende Erklärung, weil sie keine ausdrückliche Kritik an Israel enthielt. Von arabischen Ländern eingebrachte Entwürfe mit diesem Inhalt waren zuvor von den USA zurückgewiesen worden. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;... weil sie keine ausdrückliche Kritik an Israel enthielt.&quot; Genau. Es ging nämlich zur Abwechslung mal darum, nicht Israel als alleinigen Sündenbock hinzustellen, sondern auch mal über die Rolle palästinensischer Terroristen zu sprechen, und diese dazu aufzufordern, den Kassambeschuss auf Israel sofort einzustellen. Libyen blockierte diese Erklärung nun auf Druck von Syrien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Und hahaha, dass ausgerechnet Libyen im UNO-Sicherheitsrat sitzt und über Israel meckert, hat ja auch was ironisches: &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article703694/Libyen_und_die_Menschenrechte.html&quot;&gt;Hier ein Zeitungsartikel zur Situation in Libyen&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber noch schöner finde ich dies: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) äusserte sich derweil über die derzeitige Lage im Gazastreifen. Sie sei «über die völlige Unmenschlichkeit der Abriegelung von Gaza tief betroffen», schreibt die UNRWA-Leiterin Karen Koning AbuZayd in einem Gastbeitrag für die «Frankfurter Rundschau». Mit dieser Blockade sei eine neue Form des Leidens der Palästinenser erreicht worden. «Ich bin beunruhigt über die scheinbare Gleichgültigkeit der Welt.»&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich dazu sagen? Es ist lächerlich! Die UNO und die Palästinenser dürfen sich über vieles beschweren, aber nun wirklich nicht über die Gleichgültigkeit der Welt, kaum ein &quot;Opfer&quot; in einem Konflikt kriegt so viel Medienaufmerksamkeit wie der Palästinenser, kaum ein Opfer wird so unkritisch wahrgenommen wie der Palästinenser und kriegt weltweit so viel Sympathie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass die UNRWA-Leiterin nicht über die völlige Unmenschlichkeit von der Lage in Sderot schreibt, wo die Menschen seit Monaten mit täglichen Kassamangriffen leben müssen, ist auch klar.</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-26T16:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/4639870/">
    <title>Was ist hier tendenziös? Oder 20min mal wieder</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/4639870/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Angesichts weltweiter Proteste lockerte Israel die Blockade und liess am Dienstag wieder erste Gas-, Diesel- und Heizöllieferungen zu. Das einzige Kraftwerk im Gazastreifen konnte wieder angeschaltet werden. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/18742377&quot;&gt;20min&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau: Das einzige Kraftwerk klingt doch sehr danach, als ob Gaza in den letzten Tagen überhaupt kein Strom gehabt haben, weil das &lt;i&gt;einzige &lt;/i&gt;Kraftwerk ausgefallen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es die Palästinenser schafften, nur, weil sie ein ungefähr einen Viertel weniger Strom als normal hatten (Israel hat schliesslich seine über 70% an den Stromgebrauch der Palästinenser trotz Beschuss weitergeliefert), gleich zuerst in den Krankenhäusern den Strom abzuschalten, so dass gemäss Medienangaben Leute starben, will ich gar nicht wissen, es bringt zu unschönen Ergebnissen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannend ist übrigens, dass von den Terroristen das Kraftwerk in Ashkelon als strategisches Ziel betrachtet wird, welches mit Kassam- und anderen Attacken auszuschalten versucht wird. Und genau von diesem Kraftwerk aus wird Strom nach Gaza geliefert. :-S</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
    <dc:subject>Medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 La_Mia</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-23T06:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eshkoliot.twoday.net/stories/4631982/">
    <title>Jetzt werde ich halt doch mal politisch</title>
    <link>http://eshkoliot.twoday.net/stories/4631982/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/18747515&quot;&gt;Dieser Artikel &lt;/a&gt;von 20min hat mir gerade den Nuggi rausgejagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Drei Tage nach der Abriegelung des Gazastreifens durch Israel ist die Blockade für die Palästinenser schmerzhaft spürbar geworden. Das einzige Elektrizitätswerk musste abgeschaltet werden.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu eurer Information: Das einzige Elektrizitätswerk in Gaza deckt gerade mal 30% des Energiebedarfs in Gaza. Dies musste jetzt abgeschaltet werden, weil Israel offensichtlich die Öllieferungen von Israel nach Gaza gestoppt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ihr euch jetzt fragt, wie die restlichen 70% des Energiebedarfs gedeckt werden: Die restlichen 70% Strom kommen aus Israel, dem bösen Besetzerland, das die Palästinenser nicht mehr als Besetzer haben wollen. Trotzdem wollen sie natürlich weiterhin von den Strom-, Öl- und was-auch-immer- Lieferungen profitieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, falls ihr euch weiter fragt, WARUM die Öllieferungen gestoppt werden, dann hilft euch vielleicht die Tatsache weiter, dass in den letzten Tagen HUNDERTE von Kassamraketen vom Gazastreifen aus auf Israel (insbesondere die Stadt Sderot und die umliegenden Kibbutzim) geschossen wurden. Mehrere hundert Raketen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, natürlich, beschwert sich die UNO: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Der Sprecher der UNO-Agentur für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Christopher Gunness, kritisierte die Grenzblockade scharf. Menschen den Zugang zu Grundlebensmitteln wie Wasser zu verwehren, verletze die Menschenwürde, sagte er. «Es ist schwer, die Logik nachzuvollziehen, weshalb Hunderttausende ohne Grund leiden sollen.» &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällt nur mir auf, dass es, wie so oft, ein bisschen einseitig ist, was die UNO sagt? Mit keinem Wort werden die Kassamraketen erwähnt, die nur mit viel Glück keine Toten, sondern nur wenige Verletzte und viel Sachschaden gefordert haben. Müsste sich die UNO nicht genauso vehement dagegen wehren, dass die unschuldige Bevölkerung Israels täglich beschossen wird? Verletzt das denn nicht die Menschenwürde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edit: Und gerade ist mir noch aufgefallen: &quot;weshalb Hunderttausende &lt;i&gt;ohne Grund&lt;/i&gt; leiden sollen&quot; - ein Kommentar erübrigt sich wohl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann der König von Jordanien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Auch der jordanische König Abdullah II. äusserte sich besorgt über die humanitäre Lage. Bei einem Treffen mit Botschaftern mehrerer europäischer Länder verurteilte er laut einer Mitteilung des Königspalastes zudem die Angriffe der israelischen Armee in dem Gebiet. Diese führten zum «Tod Unschuldiger». &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Ich mag mich wiederholen, aber wieso verurteilt er nicht die Kassamangriffe der palästinensischen Terroristen und den jüngsten Vorfall, als ein Sniper von Gaza aus einen freiwilligen Helfer aus Südamerika, der in einem Kibbutz in der Nähe von Gaza arbeitete, geötet hat? Wieso zeigt er sich nicht besorgt über die humanitäre Lage auf der anderen Seite der Grenze? &lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edit: Der Gerichtigkeit halber muss hier angefügt werden, dass sich der jordanische König wahrscheinlich sehr wohl gegen den Kassambeschuss gewendet hat, vernünftig wie er üblicherweise ist. Interessant ist aber, dass es 20min für nicht nötig erhielt, dies auch zu erwähnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenigstens der palästinensische Ministerpräsident scheint ein bisschen mehr verstanden zu haben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Israel hatte den Gazastreifen als Reaktion auf palästinensische Raketenangriffe am Donnerstag abgeriegelt. Die Palästinenserführung sprach sich deshalb für ein sofortiges Ende der Raketenangriffe aus. Sie brächten nichts als Unglück, sagte der palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad am Samstag. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der Berichterstattung macht mich einfach sauer, weil sie einseitig und bösartig ist. Die Leser werden nicken und sagen, ja, Israel ist böse, die Palästinenser sind arm dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls letzte Woche rief die EU Israel dazu auf, die Grenzbestimmungen zu Gaza zu lockern, während, wie erwähnt, hunderte Kassamraketen von dort auf Israel geschossen wurden. Als Reaktion auf die Luftangriffe Israels drohte die Hamas (ich erinnere: Hamas, Terrororganisation, die in Gaza an der Macht ist) mit Selbstmordattentaten in Israel. Und Israel soll die Grenzen öffnen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dann so ein Luft- oder Bodenangriff Israels stattfindet (die sich wohlgemerkt nicht gegen die Bevölkerung richten sondern gezielt Terroristen [die von Spiegel online so schön &lt;i&gt;bewaffnete Einwohner&lt;/i&gt; genannt werden] ausschalten soll) wird Israel als übler Aggressor dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gleichzeitig kommen dann eben so Forderungen wie Öffnung der Grenzen und Rückzug aus dem Westjordanland, aber halt eben der Beibehaltung von Energielieferung und ähnlichem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja für die Rückgabe der besetzen Gebieten, ebenso wie ich einen unabhängigen Palästinenserstaat befürworte. Aber nicht unter diesen Umständen. Was geschehen ist, nachdem sich Israel aus Südlibanon zurückgezogen hat, konnte man im zweiten Libanonkrieg sehen. Und was nach dem Rückzug aus Gaza geschehen ist, sieht man tagtäglich in Sderot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Westjordanland aus würden praktisch allen grösseren Städte Israels, das dichtbesiedelte Kernland in Reichweite der Kassamraketen liegen: Jerusalem, Tel Aviv, Netanya, je nachdem auch Haifa. Eine Grafik dazu gibt&apos;s &lt;a href=&quot;http://israelbehindthenews.com/Maps/IsraelVulnerabilityMap.jpg&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem sind nicht die Palästinenser an sich, sondern die Terrororganisationen wie Hamas. Deren Ziel ist nicht ein unabhängiger Palästinenserstaat sondern die Zerstörung Israels. Deswegen wäre es illusorisch zu glauben, dass durch die Rückgabe der besetzten Gebiete der Krieg gegen Israel aufhören würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich dafür interessiert, wie sich das in Israel anfühlt, darf gerne mal ein bisschen auf dem deutschsprachigen Blog &lt;a href=&quot;http://rungholt.wordpress.com/&quot;&gt;Letters from Rungholt&lt;/a&gt; schmökern. Die Blogerin hat in den vergangenen Tagen ein paar Einträge zu der gerade eben von mir geschilterten Problematik geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr merkt: Das Thema lässt mich nicht kalt. Es macht mich einfach sauer zu lesen, was in der Schweiz und in Deutschland als neutrale Berichterstattung vorgesetzt wird. Diese Einseitigkeit wird jedoch noch übertroffen von Medienberichten, die nicht einseitig sondern geradezu &lt;i&gt;falsch &lt;/i&gt;sind. Ein Beispiel wäre die Geschichte von Mohammed Al-Dura. Ein weiteres die gefälschten Bilder von Adnan Haji für die Nachrichtenagentur Reuters. Ein weiteres die Artikel über den Weihnachtsmann mit seiner Friedensbotschaft. Und und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werde ich vielleicht darüber schreiben - jetzt gehe ich mich aber abreagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seufz*</description>
    <dc:creator>La_Mia</dc:creator>
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