Ein Link
Zeitung für Schland hat einen Blogeintrag veröffentlich, der ein Phänomen beschreibt, das ich den deutschsprachigen Medien, die ich regelmässig lese (es handelt sich dabei in erster Linie um den Internetauftritt der Gratiszeitung 20min, um Spiegel und Stern online, aber auch um Zeitungen oder Zeitschriften die ich sporadisch lese, z.B. die Neue Luzerner Zeitung, die Basler Zeitung oder die NZZ) auch zu finden glaube.
Ein Ausschnitt aus dem Blogeintrag:
Diese Argumentation enthält zwei Probleme: Erstens hat der feuert die Hamas nicht erst seit Ende vergangenen Jahres Raketen auf Israel, so dass entsprechende Reportagen schon vor dem 31. Dezember 2008 oder 07. Januar 2009 angebracht gewesen wären. Zweitens, und dies ist ungleich wichtiger, kann die oben genannte Kritik an der Berichterstattung nicht durch ein oder zwei ihr scheinbar widersprechende Artikel entkräftet werden. In jeder einigermaßen pluralistischen - lies: auflagenstarken - Zeitung sind verschiedene Meinungen und Standpunkte wiedergegeben, so dass fast zu jedem einseitigen Artikel ein entsprechender “Gegenartikel” gefunden kann. Die fundierte Kritik an der Berichterstattung einer Zeitung ist davon jedoch insofern nicht getroffen, als dass sie im Allgemeinen eben gerade nicht auf einzelne Artikel zielt, sondern auf das durch die jeweilige Zeitung vermittelte Gesamtbild.
Genau das ist mir nämlich auch aufgefallen. Für Spiegel online schreibt ja ab und zu Henryk Broder und zeigt eine ein bisschen andere Sicht als die von Putz und co. (Obwohl ich zugeben muss, dass ich in letzter Zeit auch ein paar durchaus lesenswerte Beiträge von Ulrike Putz gefunden habe. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.) Den Stern halte ich für noch tendenziöser als den Spiegel. Und 20min übernimmt mehr oder weniger unkritisch die Agenturmeldungen.
Nachzulesen ist der ganze Eintrag auf Zeitung für Schland unter diesem Link.
Ein Ausschnitt aus dem Blogeintrag:
Diese Argumentation enthält zwei Probleme: Erstens hat der feuert die Hamas nicht erst seit Ende vergangenen Jahres Raketen auf Israel, so dass entsprechende Reportagen schon vor dem 31. Dezember 2008 oder 07. Januar 2009 angebracht gewesen wären. Zweitens, und dies ist ungleich wichtiger, kann die oben genannte Kritik an der Berichterstattung nicht durch ein oder zwei ihr scheinbar widersprechende Artikel entkräftet werden. In jeder einigermaßen pluralistischen - lies: auflagenstarken - Zeitung sind verschiedene Meinungen und Standpunkte wiedergegeben, so dass fast zu jedem einseitigen Artikel ein entsprechender “Gegenartikel” gefunden kann. Die fundierte Kritik an der Berichterstattung einer Zeitung ist davon jedoch insofern nicht getroffen, als dass sie im Allgemeinen eben gerade nicht auf einzelne Artikel zielt, sondern auf das durch die jeweilige Zeitung vermittelte Gesamtbild.
Genau das ist mir nämlich auch aufgefallen. Für Spiegel online schreibt ja ab und zu Henryk Broder und zeigt eine ein bisschen andere Sicht als die von Putz und co. (Obwohl ich zugeben muss, dass ich in letzter Zeit auch ein paar durchaus lesenswerte Beiträge von Ulrike Putz gefunden habe. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.) Den Stern halte ich für noch tendenziöser als den Spiegel. Und 20min übernimmt mehr oder weniger unkritisch die Agenturmeldungen.
Nachzulesen ist der ganze Eintrag auf Zeitung für Schland unter diesem Link.
La_Mia - 16. Jan, 12:03











