Heute an der Uni
Beide entführten Soldaten, sowohl Ehud Goldwasser als auch Eldad Regev, waren ja eng mit Haifa verbunden. Ehud Goldwasser wohnte in Nahariya, einer Stadt nördlich von Haifa und hat am Technion (Technische Hochschule) in Haifa unterrichtet. Eldad Regev wohnte in einem Vorort Haifas (Kiriat Motzkin) und sollte an der Uni studieren.
An der Uni, gleich neben dem Haupteingang, wurden nun Tische aufgestellt, dahinter die Bilder der beiden ermordeten Soldaten und israelische Flaggen. Auf die Tische stellten die Studierenden Kerzen.

Ich kann's irgendwie immer noch nicht fassen, was geschehen ist. Israel tauscht also Terroristen und Leichen von Terroristen gegen zwei tote Soldaten.
Der Libanese, der dem Roten Kreuz die Särge übergeben hat, hat sich auch noch stolz gezeigt und damit geprahlt, dass sie es geschafft hätten, Israel bis zuletzt darüber im Unklaren zu lassen, ob die Soldaten noch leben. Erst gestern noch wurden im Libanon Gerüchte gestreut, dass einer der Soldaten noch lebt. Entsprechend dramatisch gestalteten sie die Übergabe. Zuerst zeigten sie nur einen Sarg, und erst dann - nach einer dramatischen Kunstpause - den zweiten. Erst dann bestand Klarheit.
Die Leichen sollen übrigens misshandelt worden sein.
Im Libanon wird nun ein Kindermörder als Held gefeiert. (Kuntar war ja in Israel im Gefängnis, weil er 5 Menschen umgebracht hat, einen Familienvater vor den Augen seiner 4jährigen Tochter, die Kuntar danach auch umgebracht hat. Die zweite Tochter der Familie wurde versehentlich von der Mutter erstickt, die sich versteckt hat und das Kind am Weinen hindern wollte, damit der Terrorist sie in ihrem Versteck nicht findet.) Dieser Mann ist nun ein Held.
Kuntar hat sich übrigens bereits wieder auf den Kampf gegen Israel eingeschworen. Er wird dort weitermachen, wo er aufgehört hatte.
Herzzerreissend waren die Reden, die Ehud Goldwassers Ehefrau und Eldad Regevs Brüder an den Gräbern der Soldaten gehalten haben. Lila schreibt darüber.
Was soll ich dazu noch sagen? Es ist doch offensichtlich: Ein Land trauert um zwei ermordete Söhne, ein anderes Land macht sich darüber lustig und feiert (Kinder-)Mörder als Helden.
An der Uni, gleich neben dem Haupteingang, wurden nun Tische aufgestellt, dahinter die Bilder der beiden ermordeten Soldaten und israelische Flaggen. Auf die Tische stellten die Studierenden Kerzen.

Ich kann's irgendwie immer noch nicht fassen, was geschehen ist. Israel tauscht also Terroristen und Leichen von Terroristen gegen zwei tote Soldaten.
Der Libanese, der dem Roten Kreuz die Särge übergeben hat, hat sich auch noch stolz gezeigt und damit geprahlt, dass sie es geschafft hätten, Israel bis zuletzt darüber im Unklaren zu lassen, ob die Soldaten noch leben. Erst gestern noch wurden im Libanon Gerüchte gestreut, dass einer der Soldaten noch lebt. Entsprechend dramatisch gestalteten sie die Übergabe. Zuerst zeigten sie nur einen Sarg, und erst dann - nach einer dramatischen Kunstpause - den zweiten. Erst dann bestand Klarheit.
Die Leichen sollen übrigens misshandelt worden sein.
Im Libanon wird nun ein Kindermörder als Held gefeiert. (Kuntar war ja in Israel im Gefängnis, weil er 5 Menschen umgebracht hat, einen Familienvater vor den Augen seiner 4jährigen Tochter, die Kuntar danach auch umgebracht hat. Die zweite Tochter der Familie wurde versehentlich von der Mutter erstickt, die sich versteckt hat und das Kind am Weinen hindern wollte, damit der Terrorist sie in ihrem Versteck nicht findet.) Dieser Mann ist nun ein Held.
Kuntar hat sich übrigens bereits wieder auf den Kampf gegen Israel eingeschworen. Er wird dort weitermachen, wo er aufgehört hatte.
Herzzerreissend waren die Reden, die Ehud Goldwassers Ehefrau und Eldad Regevs Brüder an den Gräbern der Soldaten gehalten haben. Lila schreibt darüber.
Was soll ich dazu noch sagen? Es ist doch offensichtlich: Ein Land trauert um zwei ermordete Söhne, ein anderes Land macht sich darüber lustig und feiert (Kinder-)Mörder als Helden.
La_Mia - 17. Jul, 17:59
schneekoenigin - 19. Jul, 11:21
ich bin auch ganz fassungslos. Warum hat man das gemacht? Was will man damit bezwecken?
schneekoenigin - 19. Jul, 11:36
und warum löst das bei unsin den Medien kein Echo aus?











