Ruheabteil
Bei den SBB (Schweizerischen Bundesbahnen) gibt es in Schnellzügen seit geraumer Zeit Ruheabteile. Die SBB selber beschreiben diese folgendermassen:
Sie wollen in Ruhe arbeiten, ein Buch lesen oder einfach die Landschaft still an sich vorbeiziehen lassen? Dann sind Sie in der Ruhezone richtig. Denn dort stören Sie kein Telefonklingeln, kein Gespräch und keine Musik. Und Sie geniessen eine ruhige Fahrt. Ruhezonen gibts in der 1. und 2. Klasse, Sie erkennen sie am untenstehenden Piktogramm.
Konkreter:
In der Ruhezone nicht erwünscht.
* Gespräche und Diskussionen, auch wenn diese leise geführt werden
* Musik oder Radioprogramme hören, auch mit Kopthöhrern (portable Radios, Discmen, Walkmen, MP3-Player usw.)
* Abspielen von Audio. und Videoprogrammen
* Benützung des Mobiltelefons
Quelle.
Was die SBB leider nicht schreiben, ist, wie man im Falle, dass diese Regelungen nicht eingehalten werden.
Seltsamerweise stört es mich normalerweise überhaupt nicht, wenn im Zug gesprochen wird, das gehört halt zur üblichen Geräuschkulisse, die ich dann jeweils mit meinem MP3-Player zu übertönen versuche. Im Ruheabteil aber, wo die meisten Leute eben schweigen, fallen einzelne Redner umso mehr unangenehm auf, wie heute z.B. im Zug von Olten nach Basel: Vier ältere Personen, drei Frauen, ein Mann, die sich in normaler Lautstärke unterhalten.
Auf meinen bösen Blick hin, meint der Mann zu der einen Frau, dass sie schon ein bisschen laut rede. Sie: Nur wegen diesem Aufkleber hier am Fenster werd ich doch nicht leiser reden!!
Nach längerem Dulden des Ganzen, weise ich freundlich darauf hin, dass hier ein Ruheabteil ist. Die älteren Herrschaften werden unhöflich. Sie dürfen ja wohl reden, wo sie wollen.
Ich: Nun, würde es sie denn stören, wenn ich mir hier eine Zigarette anzünden würde? Nur wegen eines blöden Aufklebers muss ich mich ja noch lange nicht daran halten.
Daraufhin durfte ich erfahren, dass sich das Trotzalter leider nicht auf jüngere Generationen beschränkt (demonstratives Geflüster mit scheelen Seitenblicken), und dass alte Leute auch nicht immer eine gute Kinderstube genossen haben (Beleidigungen, die ich lieber überhört habe).
Vielleicht sollte ich mich mal an die SBB wenden und fragen, was sie in solchen Situation zu tun empfehlen. (Anfangen zu rauchen?) :D
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder hat sich gar jemand an einer Spielverderberin wie mich gestört, die stur auf den Regeln beharrt und im Zug Grabesstille möchte?
Sie wollen in Ruhe arbeiten, ein Buch lesen oder einfach die Landschaft still an sich vorbeiziehen lassen? Dann sind Sie in der Ruhezone richtig. Denn dort stören Sie kein Telefonklingeln, kein Gespräch und keine Musik. Und Sie geniessen eine ruhige Fahrt. Ruhezonen gibts in der 1. und 2. Klasse, Sie erkennen sie am untenstehenden Piktogramm.
Konkreter:
In der Ruhezone nicht erwünscht.
* Gespräche und Diskussionen, auch wenn diese leise geführt werden
* Musik oder Radioprogramme hören, auch mit Kopthöhrern (portable Radios, Discmen, Walkmen, MP3-Player usw.)
* Abspielen von Audio. und Videoprogrammen
* Benützung des Mobiltelefons
Quelle.
Was die SBB leider nicht schreiben, ist, wie man im Falle, dass diese Regelungen nicht eingehalten werden.
Seltsamerweise stört es mich normalerweise überhaupt nicht, wenn im Zug gesprochen wird, das gehört halt zur üblichen Geräuschkulisse, die ich dann jeweils mit meinem MP3-Player zu übertönen versuche. Im Ruheabteil aber, wo die meisten Leute eben schweigen, fallen einzelne Redner umso mehr unangenehm auf, wie heute z.B. im Zug von Olten nach Basel: Vier ältere Personen, drei Frauen, ein Mann, die sich in normaler Lautstärke unterhalten.
Auf meinen bösen Blick hin, meint der Mann zu der einen Frau, dass sie schon ein bisschen laut rede. Sie: Nur wegen diesem Aufkleber hier am Fenster werd ich doch nicht leiser reden!!
Nach längerem Dulden des Ganzen, weise ich freundlich darauf hin, dass hier ein Ruheabteil ist. Die älteren Herrschaften werden unhöflich. Sie dürfen ja wohl reden, wo sie wollen.
Ich: Nun, würde es sie denn stören, wenn ich mir hier eine Zigarette anzünden würde? Nur wegen eines blöden Aufklebers muss ich mich ja noch lange nicht daran halten.
Daraufhin durfte ich erfahren, dass sich das Trotzalter leider nicht auf jüngere Generationen beschränkt (demonstratives Geflüster mit scheelen Seitenblicken), und dass alte Leute auch nicht immer eine gute Kinderstube genossen haben (Beleidigungen, die ich lieber überhört habe).
Vielleicht sollte ich mich mal an die SBB wenden und fragen, was sie in solchen Situation zu tun empfehlen. (Anfangen zu rauchen?) :D
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder hat sich gar jemand an einer Spielverderberin wie mich gestört, die stur auf den Regeln beharrt und im Zug Grabesstille möchte?
La_Mia - 7. Mrz, 21:55











