Schön, wenn es die UNO jetzt schon selber zugibt:
Am 6. Januar wurden in Gaza, in einer Mädchenschule in Jabalya, welche von der UNO geführt wird, 42 Palästinenser getötet. Die UNO hatte von Anfang an behauptet, dass Israel damals die Schule direkt angegriffen hätte, Israel hat das abgestritten.
Jetzt gibt die UNO zu, dass die Palästinenser tatsächlich nicht in der Schule angegriffen und getötet worden sind, sondern ausserhalb der Schule.
Den Artikel gibt's auf Englisch auf Haaretz.
Nun, was sagt uns das?
a) Die UNO hat damals offensichtlich gelogen.
b) Israel nicht.
c) Der Schaden für Israel bleibt. Denn: Wer interessiert sich heute noch für eine Richtigstellung eines Vorfalls von vor 3 Wochen? Bzw. wird die Richtigstellung überhaupt so publiziert wie damals die Horrormeldung über Israels Angriff auf eine UNO-Schule?
Es wäre ja nicht das erste Mal, dass eine Richtigstellung irgendwo untergegangen ist:
Erinnert sich jemand an die gefälschten Bilder aus dem 2. Libanonkrieg? Damals hatte ein Reutersfotograf Bilder aus Beirut mit Photoshop bearbeitet, um so den Eindruck zu erwecken, dass die Angriffe Israels auf den Libanon viel schlimmer seien als sie tatsächlich waren.
Erinnert sich jemand an die palästinensische Familie, die am Strand von Gaza getötet worden war? Es hiess damals, dass Israel von einem Marineboot aus auf sie geschossen hatten. Spätere Untersuchungen ergaben, dass da wohl eine Antipanzermine im Sand vergraben war, die - wohlgemerkt - von der Hamas dort versteckt worden war. Die Tötung der Familie war eine riesige Schlagzeile. Die Richtigstellung ein kleiner Absatz unten auf einer Seite, daran erinnere ich mich noch sehr gut (ich nehme an, es war in der Neuen Luzerner Zeitung).
Erinnert sich jemand an Muhammad Al-Dura? Sein Bild ging durch die Welt, er wurde zur Ikone der Zweiten Intifada. Er wurde vorsätzlich und kaltblütig von israelischen Soldaten in einer Auseinandersetzung mit Terroristen in Gaza getötet, obwohl sein Vater verzweifelt nach Hilfe rief. So hiess es zumindest. Eine tiefergehende Untersuchung der Sache brachte jedoch ein anderes Ergebnis: 1. wurde nicht das ganze Videomaterial gezeigt (an dessen Ende Muhammad übrigens noch lebte), 2. war das sehr wahrscheinlich inszeniert. Hier ein Link dazu.
Vorschnelle Behauptungen bringen Schlagzeilen und schaden Israel. Der erste Eindruck, der beim Lesen dieser Schlagzeilen entsteht, wird wohl durch eine halbherzige Richtigstellung in deutschen Medien kaum grundlegend geändert.
Kann auch eine Taktik von Propaganda sein ...
Jetzt gibt die UNO zu, dass die Palästinenser tatsächlich nicht in der Schule angegriffen und getötet worden sind, sondern ausserhalb der Schule.
Den Artikel gibt's auf Englisch auf Haaretz.
Nun, was sagt uns das?
a) Die UNO hat damals offensichtlich gelogen.
b) Israel nicht.
c) Der Schaden für Israel bleibt. Denn: Wer interessiert sich heute noch für eine Richtigstellung eines Vorfalls von vor 3 Wochen? Bzw. wird die Richtigstellung überhaupt so publiziert wie damals die Horrormeldung über Israels Angriff auf eine UNO-Schule?
Es wäre ja nicht das erste Mal, dass eine Richtigstellung irgendwo untergegangen ist:
Erinnert sich jemand an die gefälschten Bilder aus dem 2. Libanonkrieg? Damals hatte ein Reutersfotograf Bilder aus Beirut mit Photoshop bearbeitet, um so den Eindruck zu erwecken, dass die Angriffe Israels auf den Libanon viel schlimmer seien als sie tatsächlich waren.
Erinnert sich jemand an die palästinensische Familie, die am Strand von Gaza getötet worden war? Es hiess damals, dass Israel von einem Marineboot aus auf sie geschossen hatten. Spätere Untersuchungen ergaben, dass da wohl eine Antipanzermine im Sand vergraben war, die - wohlgemerkt - von der Hamas dort versteckt worden war. Die Tötung der Familie war eine riesige Schlagzeile. Die Richtigstellung ein kleiner Absatz unten auf einer Seite, daran erinnere ich mich noch sehr gut (ich nehme an, es war in der Neuen Luzerner Zeitung).
Erinnert sich jemand an Muhammad Al-Dura? Sein Bild ging durch die Welt, er wurde zur Ikone der Zweiten Intifada. Er wurde vorsätzlich und kaltblütig von israelischen Soldaten in einer Auseinandersetzung mit Terroristen in Gaza getötet, obwohl sein Vater verzweifelt nach Hilfe rief. So hiess es zumindest. Eine tiefergehende Untersuchung der Sache brachte jedoch ein anderes Ergebnis: 1. wurde nicht das ganze Videomaterial gezeigt (an dessen Ende Muhammad übrigens noch lebte), 2. war das sehr wahrscheinlich inszeniert. Hier ein Link dazu.
Vorschnelle Behauptungen bringen Schlagzeilen und schaden Israel. Der erste Eindruck, der beim Lesen dieser Schlagzeilen entsteht, wird wohl durch eine halbherzige Richtigstellung in deutschen Medien kaum grundlegend geändert.
Kann auch eine Taktik von Propaganda sein ...
La_Mia - 3. Feb, 18:56











