Böses Israel
Ich habe gerade einen Artikel von "Das Magazin" gefunden, der ziemlich genau beschreibt, wie ich die Schweizer Medien in Bezug auf ihre Israelberichterstattung wahrnehme.
Nachzulesen hier.
Im Artikel wird die Untersuchung eines Marktforschungsinstituts zitiert:
Die Tendenz der Berichterstattung von SF DRS hat das unabhängige Medienforschungsinstitut Media Tenor von Januar 2007 bis März 2008 untersucht. Dessen Inhaber Roland Schatz kommt zum Schluss: «Die Auslandsberichterstattung des Schweizer Fernsehens ist überwiegend kritisch geprägt – wie auch in anderen Ländern. In den Beiträgen aus Israel werden knapp dreissig Prozent aller Protagonisten negativ dargestellt, positiv nur neun Prozent.»
Und zu meiner Lieblingsbundesrätin Calmy-Rey heisst's:
Ähnlich wie bei der Politik unserer Aussenministerin Calmy-Rey geht es bei vielen Nahost-Beiträgen angeblich um die Menschrechte. Nur: Wenn in Darfur im Sudan Menschen niedergemetzelt werden, in Tschetschenien russische Staatsgewalt betrieben, in arabischen Diktaturen Menschen ermordet und gefoltert werden, fragt man sich, weshalb vor allem Israel Schlagzeilen macht.
Mich hat überrascht, diesen Artikel im Magazin zu finden. Weniger überrascht hingegen hat mich dann die Nachbemerkung:
Anmerkung: Nachdem in der Diskussion zu diesem Artikel widerrechtliche und rassistische Aussagen getroffen wurden, musste sie geschlossen werden. “Das Magazin” bittet jene Mehrzahl der Diskussionsteilnehmer um Verständnis, deren Beiträge zu keinerlei Beanstandung Anlass gaben aber trotzdem gleichzeitig gesperrt werden mussten.
Die Diskussion kann man nicht nachlesen. Aber ich vermute stark, dass viele der Diskutierenden die Erkenntnisse des Artikels mit ihren Geschreibsel gerade noch bewiesen.
Und was mir gerade noch zu dem Artikel einfällt:
In der letzten Woche gab es mehrere News zu Israel, die es hier nur am Rande oder gar nicht in die Zeitungen, ins Radio und ins Fernsehen schafften:
Zum Beispiel, dass am Grenzübergang Erez (an welchem die ganzen Güter wie Nahrungsmittel und Benzin etc. in den Gazastreifen gebracht werden) ein Lastwagen mit Sprengstoff explodiert ist. Schön, dass palästinensische Terroristen ausgerechnet und wiederholt den Ort angreifen, von welchem aus die Hilfsgüter nach Gaza kommen.
Oder dass an demselben Grenzübergang ein Jugendlicher erwischt wurde, der mehrere Rohrbomben auf sich trug.
Oder dass die Terroristen ihre Anti-tank Missiles und Raketenwerfer ausgerechnet in einer Schule verstecken, weil sie so in der komfortablen Lage sind in der sie davon ausgehen können, dass Israel nichts dagegen unternehmen kann und wenn doch, lautet die Schlagzeile: Israel greift Schule an.
Dann noch ein Beitrag von Lila, die darüber schreibt, dass es nun ein Urteil zu der "Al-Dura-Geschichte" gibt, welches es einem französischen Journalisten erlaubt zu sagen, dass:
France 2 tendenziös und unwahr berichtet, daß es die Versionen der Paästinenser ungeprüft übernimmt, Geschichten hindreht und damit weiteren Zündstoff für Gewalt liefert.
q.e.d.
Nachzulesen hier.
Im Artikel wird die Untersuchung eines Marktforschungsinstituts zitiert:
Die Tendenz der Berichterstattung von SF DRS hat das unabhängige Medienforschungsinstitut Media Tenor von Januar 2007 bis März 2008 untersucht. Dessen Inhaber Roland Schatz kommt zum Schluss: «Die Auslandsberichterstattung des Schweizer Fernsehens ist überwiegend kritisch geprägt – wie auch in anderen Ländern. In den Beiträgen aus Israel werden knapp dreissig Prozent aller Protagonisten negativ dargestellt, positiv nur neun Prozent.»
Und zu meiner Lieblingsbundesrätin Calmy-Rey heisst's:
Ähnlich wie bei der Politik unserer Aussenministerin Calmy-Rey geht es bei vielen Nahost-Beiträgen angeblich um die Menschrechte. Nur: Wenn in Darfur im Sudan Menschen niedergemetzelt werden, in Tschetschenien russische Staatsgewalt betrieben, in arabischen Diktaturen Menschen ermordet und gefoltert werden, fragt man sich, weshalb vor allem Israel Schlagzeilen macht.
Mich hat überrascht, diesen Artikel im Magazin zu finden. Weniger überrascht hingegen hat mich dann die Nachbemerkung:
Anmerkung: Nachdem in der Diskussion zu diesem Artikel widerrechtliche und rassistische Aussagen getroffen wurden, musste sie geschlossen werden. “Das Magazin” bittet jene Mehrzahl der Diskussionsteilnehmer um Verständnis, deren Beiträge zu keinerlei Beanstandung Anlass gaben aber trotzdem gleichzeitig gesperrt werden mussten.
Die Diskussion kann man nicht nachlesen. Aber ich vermute stark, dass viele der Diskutierenden die Erkenntnisse des Artikels mit ihren Geschreibsel gerade noch bewiesen.
Und was mir gerade noch zu dem Artikel einfällt:
In der letzten Woche gab es mehrere News zu Israel, die es hier nur am Rande oder gar nicht in die Zeitungen, ins Radio und ins Fernsehen schafften:
Zum Beispiel, dass am Grenzübergang Erez (an welchem die ganzen Güter wie Nahrungsmittel und Benzin etc. in den Gazastreifen gebracht werden) ein Lastwagen mit Sprengstoff explodiert ist. Schön, dass palästinensische Terroristen ausgerechnet und wiederholt den Ort angreifen, von welchem aus die Hilfsgüter nach Gaza kommen.
Oder dass an demselben Grenzübergang ein Jugendlicher erwischt wurde, der mehrere Rohrbomben auf sich trug.
Oder dass die Terroristen ihre Anti-tank Missiles und Raketenwerfer ausgerechnet in einer Schule verstecken, weil sie so in der komfortablen Lage sind in der sie davon ausgehen können, dass Israel nichts dagegen unternehmen kann und wenn doch, lautet die Schlagzeile: Israel greift Schule an.
Dann noch ein Beitrag von Lila, die darüber schreibt, dass es nun ein Urteil zu der "Al-Dura-Geschichte" gibt, welches es einem französischen Journalisten erlaubt zu sagen, dass:
France 2 tendenziös und unwahr berichtet, daß es die Versionen der Paästinenser ungeprüft übernimmt, Geschichten hindreht und damit weiteren Zündstoff für Gewalt liefert.
q.e.d.
La_Mia - 24. Mai, 10:01











