Demontage dämlicher 20min-Artikel
20min mal wieder.
Ein Selbstmordattentäter hat sich am Montag in Südisrael in die Luft gesprengt und mindestens drei Menschen mit in den Tod gerissen. Es ist nicht klar, ob ein Atomreaktor das Ziel des Anschlags war.
Quelle: 20min.
1. ist die Anlage in der Nähe von Dimona kein Atomreaktor, sondern ein Basketballplatz.
2. ist der so gut geschützt, dass ein Terrorist da kaum reinkäme.
3. weiss das auch ein dämlicher Terrorist, und ausserdem wird der wohl nicht soooo dämlich sein, zu denken, dass er mit seinem Sprengstoffgurt einen Atomreaktor äh Basketballplatz in die Luft sprengen kann.
4. ist der Basketballplatz weit weg vom Ort des Geschehens.
5. Wäre es für 20min wohl positiv, wenn sie es schaffen würden, Agenturnachrichten richtig zu lesen bzw. zu interpretieren. Wenn da nämlich steht, dass Dimona in der Nähe eines Atomreaktor-Basketballplatzes steht, heisst das noch lange nicht, dass dieser auch Ziel des Anschlags sein sollte.
Update dazu:
Es ist für 20min natürlich schöner, zu sagen, dass ein strategischer, potentiell militärischer Punkt wie der Atomreaktor-Basketballplatz das Ziel eines terroristischen Anschlags war, statt zuzugeben, dass palästinensische Terrororganisationen zivile Ziele bzw. Zivilisten, unschuldige Opfer angreifen.
Der Ort war dafür ja gut gewählt. Eine relativ arme Stadt, wie Dimona, in der Wüste, hauptsächlich Immigranten von Äthiopien, Russland u.ä.
In einem Statement der Hamas dazu, Regierungspartei in Gaza, wurde gesagt, dass die Hamas zwar nicht direkt für das Attentat verantwortlich war, es aber gut heisst und als Erfolg betrachtet.
Unterdessen ist auch klar, dass die Terroristen via Gaza und Ägypten nach Israel gekommen sind. Die Öffnung der Grenze zu Ägypten, die so bejubelt wurde, weil die Palästinenser endlich Grundversorgungsmittel wie Fernseher, Kartoffelchips, Motorräder und Zigaretten kaufen konnten, hat eben dies als Nebenwirkung.
Und noch eine Ergänzung dazu.
Die Tatsache, dass sich nur einer der beiden Attentäter in die Luft gesprengt hat, der andere aber von einem Polizisten erschossen wurde, bevor er seine Tat ausführen konnte, ist wahrscheinlich auf eine bewährte Vorgehensweise von Selbstmordattentätern zurückzuführen.
Zwei Selbstmordattentäter werden losgeschickt, der eine sprengt sich in der Nähe von Israelis in die Luft, während der andere abwartet, bis die Rettungskräfte vor Ort sind, die den Opfern helfen, und sprengt sich dann in die Luft.
Wirksam und grausam.
Ein Selbstmordattentäter hat sich am Montag in Südisrael in die Luft gesprengt und mindestens drei Menschen mit in den Tod gerissen. Es ist nicht klar, ob ein Atomreaktor das Ziel des Anschlags war.
Quelle: 20min.
1. ist die Anlage in der Nähe von Dimona kein Atomreaktor, sondern ein Basketballplatz.
2. ist der so gut geschützt, dass ein Terrorist da kaum reinkäme.
3. weiss das auch ein dämlicher Terrorist, und ausserdem wird der wohl nicht soooo dämlich sein, zu denken, dass er mit seinem Sprengstoffgurt einen Atomreaktor äh Basketballplatz in die Luft sprengen kann.
4. ist der Basketballplatz weit weg vom Ort des Geschehens.
5. Wäre es für 20min wohl positiv, wenn sie es schaffen würden, Agenturnachrichten richtig zu lesen bzw. zu interpretieren. Wenn da nämlich steht, dass Dimona in der Nähe eines Atomreaktor-Basketballplatzes steht, heisst das noch lange nicht, dass dieser auch Ziel des Anschlags sein sollte.
Update dazu:
Es ist für 20min natürlich schöner, zu sagen, dass ein strategischer, potentiell militärischer Punkt wie der Atomreaktor-Basketballplatz das Ziel eines terroristischen Anschlags war, statt zuzugeben, dass palästinensische Terrororganisationen zivile Ziele bzw. Zivilisten, unschuldige Opfer angreifen.
Der Ort war dafür ja gut gewählt. Eine relativ arme Stadt, wie Dimona, in der Wüste, hauptsächlich Immigranten von Äthiopien, Russland u.ä.
In einem Statement der Hamas dazu, Regierungspartei in Gaza, wurde gesagt, dass die Hamas zwar nicht direkt für das Attentat verantwortlich war, es aber gut heisst und als Erfolg betrachtet.
Unterdessen ist auch klar, dass die Terroristen via Gaza und Ägypten nach Israel gekommen sind. Die Öffnung der Grenze zu Ägypten, die so bejubelt wurde, weil die Palästinenser endlich Grundversorgungsmittel wie Fernseher, Kartoffelchips, Motorräder und Zigaretten kaufen konnten, hat eben dies als Nebenwirkung.
Und noch eine Ergänzung dazu.
Die Tatsache, dass sich nur einer der beiden Attentäter in die Luft gesprengt hat, der andere aber von einem Polizisten erschossen wurde, bevor er seine Tat ausführen konnte, ist wahrscheinlich auf eine bewährte Vorgehensweise von Selbstmordattentätern zurückzuführen.
Zwei Selbstmordattentäter werden losgeschickt, der eine sprengt sich in der Nähe von Israelis in die Luft, während der andere abwartet, bis die Rettungskräfte vor Ort sind, die den Opfern helfen, und sprengt sich dann in die Luft.
Wirksam und grausam.
La_Mia - 4. Feb, 12:36











