Samstag, 26. Januar 2013

Sal’it und ein Interview

Letzte Woche hatte ich ein Interview mit den Kindern von der Person, über die ich meine Dissertation schreibe. Ich hatte schon länger versucht, M., den Sohn, telefonisch zu erreichen, ich habe sogar wahllos bei Leuten mit dem gleichen Namen angerufen, nur um rauszufinden, dass dieser M. nicht der gesuchte M. ist. Alles also erfolglos. Meine letzte Hoffnung war, eine E-Mail an eine E-Mail-Adresse zu schicken, von der ich weder wusste, ob sie stimmt noch ob sie aktuell ist. Ich hatte Glück, am nächsten Tag bereits rief mich ein äusserst freundlicher M. an, er habe sich sehr über meine E-Mail gefreut und würde sich gerne mit mir treffen. Da er davon ausgehe, dass auch seine Schwester etwas zu dem Gespräch beizutragen habe, hätte er auch sie informiert. Wir sollten uns am besten bei ihr zuhause treffen, das liegt ein bisschen näher an Haifa als Jerusalem.

Er gab mir dann die Details und die Adresse seiner Schwester. Sie wohnt in Sal’it. Er erklärte mir, dass Sal’it ein Moshav in der Nähe von Kfar Saba sei, gleich neben der arabischen Ortschaft Tira. Ich hatte noch nie von Sal’it gehört, war aber überzeugt, dass ich mit Shahafs Hilfe und einem Navigationsgerät den Weg bestimmt finden würde.

Es stellte sich dann heraus, dass Sal’it nicht ein normaler Moshav ist. Sal’it liegt nämlich auf der anderen Seite der Grünen Linie, also in der Westbank. Da zu vernünftigen Zeiten keine Busse nach Sal’it fahren (angeblich gibt es dreimal täglich eine Busverbindung nach Kfar Saba), habe ich Shahaf verknurrt, mich zu fahren. (Shahaf, als israelischer Linker, ist nun nicht wirklich ein grosser Fan von Siedlungen in der Westbank.) Der Plan war, dass er mich dort absetzt und dann weiter nach Rishon LeZion fährt, um dort ein paar Sachen zu erledigen. M. und seine Schwester hatten aber andere Pläne: Als ich allein vor ihrer Tür stand, fragten sie ganz entsetzt, wo denn mein Freund sei. Ich: Er will uns nicht stören und ich will ihn nicht langweilen, indem er unserem Interview zuhören muss. Sie beharrten jedoch darauf, dass ich ihn gleich anrufe, schliesslich hätten sie für uns Mittagessen gekocht. Keine Chance, Shahaf musste zurück kommen.

Das Interview war unglaublich toll. Beide waren sehr offen und haben über ihren Vater erzählt. Sie haben auch viel Material über ihn, das sie mir gerne zur Verfügung stellen werden. Auch beim Essen liessen sie sich nicht lumpen: Nach mehreren Salaten und einer Linsensuppe gab es zum Hauptgang gebratenen Lachs mit verschiedenen Beilagen. Wir waren über vier Stunden in Sal’it. Es war wunderschönes Frühlingswetter, Sal’it liegt idyllisch auf einem Hügel, zwischendurch hörte man den Muezzin von den umliegenden arabischen Dörfern. Bei schönem Wetter sieht man bis zum Mittelmeer.

Beim Rückweg habe ich mich mit Shahaf (der nicht nur das Essen mochte, sondern auch das Interview durchaus interessant fand) über Sal’it unterhalten. Er meinte, Sal’it seine keine der „schlimmen“ Siedlungen, die Leute, die dort wohnen, seien durchaus „normal“, also keine Extremisten. Ich fand es immer schwierig nachvollziehbar, wie jemand in einer Siedlung in der Westbank leben kann. Sal’it mag vielleicht nicht „schlimm“ sein, aber es ist einer der Siedlungen, wegen der der Verlauf des Sicherheitszauns erheblich von der Waffenstillstandslinie abweicht. (Eine Suche auf Google Maps nach „Sal’it, Israel“ zeigt das Problem deutlich.)

Nach den Wahlen habe ich dann mal recherchiert, wie sich die Einwohner von Sal’it politisch positionieren. Das Ergebnis: 33.67% haben für die zentrum-links-liberale Yesh Atid gestimmt. 23.23% für die linke Avoda. Likud-Betenu hat lediglich 18.18% der Stimmen bekommen, gefolgt von HaTnua (Mitte) mit 8.42 und Meretz mit 6.40%. Die eigentliche „Siedlerpartei“, HaBait HaYehudi hat gerade mal 2.69% der Stimmen bekommen. Nur zum Vergleich, die religiöse Siedlung Bet El: Da hat letztere fast 70% aller Stimmen bekommen, gefolgt von weiteren religiösen und rechten Parteien. Sal’it scheint also wirklich nicht das zu sein, was man sich gemeinhin unter einer Siedlung in der Westbank vorstellt.

Freitag, 25. Januar 2013

Noch ein Lied ...

... von der neuen CD von Shlomo Artzi, die so neu nicht mehr ist und die ich von Shahaf geschenkt bekommen habe. Die CD heisst Osher Express, schon das hier verlinkte Lied ist von dieser CD.

Nach mehrmaligem Hören der CD ist mir das Lied "Elohai", gesungen natürlich u.a. von Shlomo Artzi, hauptsächlich aber von Avraham Tal, aufgefallen.

Hier: http://youtu.be/eVJFS8AdKks

Auch wenn ich zwischenzeitlich ein bisschen genug von Shlomo Artzi hatte, bin ich gerade wieder sehr begeistert von seiner neuesten CD. Zwei wunderbare Stimmen, wunderbare Bilder im Video. Und ist Shlomo Artzi nicht niedlich auf seinem Trottinett/Kickboard/Tretroller?

Wer sich übrigens weniger für israelische Musik und mehr für die Wahlergebnisse interessiert: Lila hat mal wieder eine brillante Analyse geschrieben, die viel mehr über Israel aussagt, als die ganzen Zeitungsartikel, die ich zu dem Thema gelesen habe.

Auch ich bin nicht ganz unglücklich über die Wahlergebnisse - nach der Schwarzmalerei der Medien hier hatte ich einen deutlichen Rechtsrutsch erwartet. Besonders über die Verdoppelung der Mandate für Meretz habe ich mich sehr gefreut.

Montag, 21. Januar 2013

Ein Lied

Ich habe in Israel mal wieder ein paar neue (und alte) CDs gekauft: Different Pulses von Asaf Avidan (der bald wieder auf Europa-Tournee ist, er kommt auch in die Schweiz), Safe & Sound von Maya Isacowitz und, weil ich immer mehr Lieder von ihm höre, die mir gut gefallen, eine Best-Of-CD von Shalom Hanoch.

Eins einer bekannteren Lieder ist "Mechakim L'Mashiach", übersetzt "auf den Messias warten".

Zu hören ist es hier:

http://youtu.be/xGufmugPqiU

"Der Messias kommt nicht. Der Messias ruft auch nicht an ..."

Dienstag, 15. Januar 2013

Machsor vs. Siddur

Ich wurde für eine Weiterbildung angefragt, es soll um Grundbegriffe und -gegenstände im Judentum gehen. Ziel: Studierende, die sich für das Judentum interessieren, aber nicht unbedingt Jüdische Studien studieren, sollen ein bisschen Grundwissen vermittelt bekommen. Zitat: "Viele Studierende wissen nicht einmal, was der Unterschied zwischen einem Siddur und einem Machsor ist."

Nun beschäftige ich mich ja schon länger mit Jüdischen Studien, mein Spezialgebiet liegt allerdings weniger bei Gebetsbüchern, sondern eher in Jüdischer Geschichte. Entsprechend wenig schockiert war ich über die Tatsache, dass viele Studierende den Unterschied nicht kennen - ich glaube nicht, dass ich zu Beginn meines Studiums dies gewusst hätte.

Heute, als ich mit Shahaf in einer Bar war, habe ich mich mal rumgefragt. Es hat relativ lange gedauert, bis ich jemanden gefunden habe, der den Unterschied kannte: Eine Barwomen in der Bar war früher orthodox, sie konnte mir (und so ungefähr der Hälfte der Anwesenden, die die Diskussion mitbekommen haben) erklären, dass ein Siddur das Gebetsbuch für den Alltag und den Schabbat ist, während der Machsor die Gebete für die Feiertage enthält.

Damit habe ich gleich einen interessanten Aufhänger für die Weiterbildung: Es ist nicht so schlimm, wenn ihr nicht wisst, was Siddur und Machsor sind und wie sich die beiden unterscheiden. Erstens seid ihr jetzt hier, um das rauszufinden, und zweitens weiss offensichtlich nicht einmal der Durchschnittsisraeli (soweit die Besucher einer Studentenbar als Durchschnittsisraelis gelten können), worum es da genau geht ...

Donnerstag, 10. Januar 2013

Und so sieht es aus, ...

... wenn in Israel Winter ist:

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Unwetter-und-Schneechaos-im-Nahen-Osten-13931692

Im Fernsehen gibt es momentan kein anderes Thema als Regen, Eis und Schnee. Die Autobahn Nr. 6, die den Norden mit dem Süden verbindet, ist teilweise wegen Eis gesperrt. In Jerusalem läuft heute so ungefähr gar nix, die Schulen sind geschlossen, ebenso die meisten öffentlichen Einrichtungen.

Im Fernsehen gerade, Zitat: "2.3 Grad, sehr kalt!"

Es ist lustig zu sehen, wie sehr sich die Israelis über das Wetter freuen. :-)

Edit: Nun, zu früh gefreut. Wetter-Nachrichten wurde unterbrochen, es wird von einer Bombe in Tel Aviv gesprochen. Die Bombe soll jedoch keinen terroristischen, sondern kriminellen Hintergrund haben. Ein Auto, das neben einem Bus stand, ist explodiert. Angeblich wurde die Bombe von einem Motorradfahrer gezündet. Vier Verletzte werden gemeldet, alle nur leicht bis sehr leicht verletzt. Der Fahrer des Autos ist Mitglied einer bekannten Mafia-Familie. Es sei schon der 10. Mordversuch an ihm gewesen.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Regen, Regen und Wind

Es ist Winter in Israel. Das heisst für Haifa momentan vor allem eins: Regen, viel Regen, mehr Regen und Wind. Viel Wind. Starker Wind. Für Jerusalem ist heute Schnee angesagt, auf dem Hermon hat es bereits geschneit, ebenso in Zfat und anderen, höher gelegenen Orten.

Am Sonntag Abend hatten wir eigentlich geplant, mit Freunden was trinken zu gehen. Es war aber wohl eine kluge Entscheidung, zuhause zu bleiben, denn der Sturm hat heftig gewütet. Auch bei uns: Um halb elf abends, wir haben uns vor den Fernseher gesetzt und einen Film geschaut, knallte es auf unserem Balkon. Als wir nachschauten, lag da ein grosser Blumentopf, gefüllt mit Erde und Steinen, der offensichtlich vom Balkon unserer Nachbarn auf unseren Balkon gefallen war. Als wir am nächsten Morgen beim entsprechenden Nachbar klingelten (so im Sinne von: Wenn Du Deinen Blumentopf vermisst - der ist bei uns gelandet), war der relativ uninteressiert an diesem Verlust. Es stellte sich nämlich heraus, dass der Blumentopf an einer Holzveranda (so ein Aufbau, eine Pergola, was auch immer) befestigt gewesen war. Die Pergola nun war, was der Nachbar wirklich vermisste. Der Sturm hat sie nämlich aus ihrer Verankerung gerissen, sie über das Haus auf die andere Seite getragen. 7 Meter hoch und 50 Meter weit. Dort fiel sie auf ein geparktes Auto. Totalschaden, sowohl am Auto als auch an der Veranda, die gemäss Nachbar 25'000 Shekel (mehr als 6000 CHF) gekostet hat.

Zum Glück war niemand im Auto.

Gestern sind wir nach Jerusalem gefahren, ich hatte dort ein Treffen mit Professor. Sowohl der Weg dorthin als auch der Weg zurück haben sich ein bisschen schwierig gestaltet. Der Regen und der Wind waren zwischenzeitlich so stark, dass wir kaum die Rücklichter der vor uns fahrenden Autos erkennen konnten. Zum Glück haben wir genügend Zeit eingeplant und Shahaf ist ein besonnener Fahrer.

Im Fernsehen und in den Zeitungen werden Bilder von der Situation gezeigt: Alle möglichen Flüsse, so auch der sonst so unspektakuläre Ayalon in Tel Aviv, sind über die Ufer getreten und überschwemmen Strassen und Felder. An der Grenze zur Westbank sind Teile des Sicherheitszauns wegen des Regens zusammengebrochen.

Wenigstens füllt sich dadurch der See Genezareth fleissig. Und ich bin besonders lieb zu "unseren" vier Katzen, die nicht mehr so klein sind, und ich hoffe, dass sie bei Sturm und Regen irgendwo ein ruhiges Plätzchen finden.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Musik mal anders

Zwei Lieder, die ich in den letzten Wochen wiederholt gehört habe, beide vom italienischen (ja, kein Verschreiber) Rocksänger Marco Masini.

Zuerst einmal ein Lied, das wahrscheinlich vielen bekannt ist, das in den 1990er Jahren zumindest in der Schweiz öfter mal gespielt wurde. Es wird sich wohl kaum jemand die Mühe gemacht haben, mehr als das üblicherweise mitgegrölte und doch eher obszöne "Vaffanculo" zu verstehen - der Text ist aber überraschend tiefsinnig. Er handelt von einer Abrechnung Masinis mit der Musikindustrie. Eine deutsche Übersetzung findet ihr hier.

Und nun das Lied:

http://youtu.be/t-KLFXz_d0E

Das zweite Lied ist ebenfalls eine Abrechnung - nicht aber mit der Musikindustrie, sondern mit dem Italien der Gegenwart. Auch hier wieder eine deutsche Übersetzung und natürlich das Lied:

http://youtu.be/M__cU0UeXk0

Der Grund, wieso ich auf Marco Masini gestossen bin, ist folgender: Ich habe mich vor einiger Zeit mit einer Freundin unterhalten, deren Freund einen spanischen Vater und eine Schweizer Mutter hat. Er ist in der Schweiz aufgewachsen, fühlt sich aber sehr spanisch, spricht spanisch, drückt der spanischen Fussballnationalmannschaft die Daumen. Ich fand in gewisser Weise irritierend, dass ich mich - obwohl mein Hintergrund vergleichbar ist mit besagtem Freund der Freundin - kaum für meine italienischen Wurzeln interessiert habe: Ich fühle mich nicht besonders italienisch, spreche und verstehe die Sprache kaum (vor langer Zeit habe ich mal geplant, die Sprache zu lernen, es blieb aber beim Plan), und wenn's um Fussball geht, fiebere ich bevorzugt den Gegnern der italienischen Nationalmannschaft mit (ausser als sie gegen England spielten). Na gut. Das Essen mag ich. Aber wer tut das nicht? (Und meine Pizza ist wirklich super lecker. Alles selbstgemacht. Sauce und Teig. So.)

Auf jeden Fall fand ich nach dem Gespräch mit meiner Freundin, dass ich mich ein wenig mit Italien beschäftigen sollte. Ein Resultat davon war, dass ich mir ein paar CDs von italienischen Musikern gekauft habe. Marco Masini, eben, netter italienischer Rock. Und Ludovico Einaudi.


Ludovico Einaudi ist eine ganz andere Richtung als Marco Masini. Einaudi ist ein zeitgenössischer italienischer Pianist und Komponist, der vor allem (aber nicht nur) Filmmusik komponiert, der bekannteste Film ist wohl der französische Film "Intouchable" (dt. Ziemlich beste Freunde). Ganz wunderschöne Musik, wirklich empfehlenswert. Auf ihn bin ich übrigens eher zufällig über eine Musikplattform gestossen. Ich habe dort wahllos Musik gehört und bin auf folgendes Stück gestossen:

Ludovico Einaudi und Ballake Sissoko - Chanson d'Amour.

(Ballake Sissoko ist ein malischer Musiker, er spielt die Kora, eben das Saiteninstrument, das neben dem Klavier in dem Stück so prominent zu hören ist.

Wunderschön, oder? Und weil mir Chanson d'Amour so gut gefallen hat, habe ich ein bisschen weitergesucht (Youtube ist schon praktisch) und mir schliesslich auch von ihm zwei CDs bestellt.

Zwei andere Musikstücke, einfach so zum Reinhören:

Nuvole Bianche

Dietro Casa

Ach. Italienischer fühle mich deswegen trotz aller Liebe für diese Musik nicht. ;-) (Ein zweites Resultat meiner Suche war nämlich, dass ich meine italienischen Wurzeln ein wenig genauer untersucht habe. Obwohl ich u.a. einen italienischen Pass habe, muss man in meinem Stammbaum weit zurück gehen, um "echte" Italiener zu finden, da ist ein grosses Mischmasch von Italienern und Schweizerinnen.)

Und mit diesen italienischen Impressionen verabschiede ich mich für heute.

Dienstag, 27. November 2012

Einfach so, ...

... weil der Clip zu dem Lied so niedlich ist.

http://www.youtube.com/watch?v=Y0KxZz5k-RE&feature=share&list=AL94UKMTqg-9CuzAch329_X0ueheeyDI2B

Und: Mit dem Link startet auch gleich eine Shlomo-Artzi-Playlist. Auch einfach so. Weil ich seine Musik mag und gerade jetzt mal wieder nicht genug davon kriegen kann.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Israel
Hallo Mia, ich bin durch Zufall (googeln) auf deinen...
Sonnenblume21 - 25. Nov, 14:15
Sal’it und ein...
Letzte Woche hatte ich ein Interview mit den Kindern...
La_Mia - 26. Jan, 21:46
Noch ein Lied ...
... von der neuen CD von Shlomo Artzi, die so neu nicht...
La_Mia - 25. Jan, 23:19
Ein Lied
Ich habe in Israel mal wieder ein paar neue (und alte)...
La_Mia - 21. Jan, 22:08
dafür kommt er hoffentlich...
dafür kommt er hoffentlich hier bald... :D
Porto - 16. Jan, 14:56

Ich lese, ich las, ich werde oder würde lesen:

Meine Musik

Filme / Serien

Suche

 

Status

Online seit 2615 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 25. Nov, 14:15

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB

Archiv

April 2014
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 

Allgemeines
Andere Blogs
Antisemitismus
Bilder
Chipushit!
Erledigt
Essen
Film
Fussball
Ghetto Fighters' House
Haifa
Hamas
Israel
Israelische Kuriositäten
Judentum
Kuriositäten
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren