Montag, 1. Februar 2010

Wieder zurück in der Schweiz

Seit Samstag bin ich also wieder zurück in der Schweiz.

ElAl fliegt ja am Shabbat nicht, deswegen bin ich mit Swiss zurück geflogen. Im Voraus habe ich noch zu Shahaf gesagt, dass es dann wohl leider keinen Humus geben wird, ich dafür pünktlich ankommen werde. Hatte dann trotzdem eine Stunde Verspätung.

Aber ein grosser Vorteil hat Swiss: Da hat jeder Passagier seinen eigenen Bildschirm und kann gucken und hören, was er/sie will. (In meinem Fall war das Felix Mendelssohn.)

Das beste Souvenir, das ich aus Israel mitgebracht habe, ist übrigens mal wieder eine starke Erkältung. Die dritte in zwei Monaten. Super. Wenigstens habe ich mich in Israel noch mit Dexamol und Strepsils eingedeckt, ich bin also gerüstet.

Sonst geht's weiter wie bisher: Lernen, lernen, lernen, gerade beschäftige ich mich mit der Vertreibung der Juden aus Spanien und mit der Auswanderung der spanischen Juden nach Amsterdam. Immerhin spannend.

Und zur Unterhaltung ein tolles Lied:

Mosh ben Ari singt mit Beri Sacharov dessen Lied "Monsoon":

Montag, 25. Januar 2010

Amir Benayun - Hakol ad lechan

Gerade habe ich zufällig mal wieder den Videoclip zu Amir Benayuns Lied "Hakol ad lechan" gesehen. Ich finde den Clip so rührend, jedes Mal, wenn ich ihn sehe, von Neuem, besonders wenn das kleine Mädchen dem König die Blume überreicht.

Darum hier:



Die Übersetzung des Liedes (Hebräisch-Englisch) gibt es hier.

(Die Person, die am Schluss neben dem König auf der Bank sitzt, ist übrigens der Sänger, Amir Benayun.)

Vom gleichen Sänger, zusammen mit Micha Shitrit, auch wunderschön: Yehalelu.



Hier wiederum die Übersetzung.

Einmal Flug umbuchen, bitte

Mein Flug zurück ist ja am nächsten Samstag. Nun wären in der Woche danach hier einige Anlässe, die ich nur ungern verpassen würde, darum habe ich mal bei ElAl nachgefragt, wie viel es denn kostet, meinen Flug um eine Woche zu verschieben.

Antwort: 360 Dollar.

Mein Flugticket hat 600 Dollar gekostet.

Was für eine Abzocke, ey.

PS1: Ich hab dann auf das Verschieben des Fluges verzichtet. Gezwungenermassen.

PS2: Als ich mal meinen Swiss-Rückflug um eine Woche verschieben wollte, wurde mir gesagt, dass es 200 CHF kosten würde, dieser Betrag bei der ersten Umbuchung jedoch üblicherweise erlassen werde ...

Sonntag, 24. Januar 2010

Zwei Lesetipps

Zuerst einmal zu Haiti - oder wieso immer die Juden schuld sind. Ein Artikel des mir bisher unbekannten Blogs Basisbanalität (sich da mal ein bisschen umzusehen lohnt sich übrigens), gefunden über Lizas Welt: Wir basteln uns eine Verschwörungstheorie - Heute: Haiti.

10 Aussagen und 10 Entgegnungen: Der Blog Spirit of Entebbe nimmt die gängisten Platitüden, die in Bezug auf Israel und den Nahostkonflikt geäussert werden, auseinander und erklärt, was die richtige Entgegnung darauf ist: 10 gute Entgegnungen auf 10 dämliche Phrasen. Es geht dabei um Aussagen wie "Israel will gar keinen Frieden" oder "Wenn der israelisch-arabische Konflikt gelöst ist, herrscht Ruhe im Nahen Osten". Ich stimme da nicht immer 100%ig zu, aber lesenswert ist der Artikel allemal.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Neue schockierende Meldung

Man könnte ja mal einfach nur das Positive sehen:

Israel hat ein hochmodern ausgerüstetes Team nach Haiti geschickt. Rettungsteam, ein Feldkrankenhaus (mit Operationsräumen, Säuglingsstation und ähnlichem), Hundestaffeln, die darauf trainiert sind, Verschüttete zu finden, Doktoren, Mitglieder der Organisation Zaka, die üblicherweise nach Selbstmordattentaten menschliche Überreste zusammensammeln, weil es im Judentum wichtig ist, den gesamten Körper zu beerdigen. Insgesamt hat Israel zwei Flugzeuge nach Haiti geflogen: Eins mit 220 Personen, eins mit Ausrüstung. (Infos auf Englisch dazu hier)

In der Tat war die Mission bisher sehr erfolgreich: Mehrere Personen wurden durch israelische Teams auch Tage nach dem Erdbeben lebend geborgen (z.B. hier), eine hochschwangere Frau hat in einem israelischen Feldkrankenhaus ihr Kind zur Welt gebracht (Infos hier) und hat es zum Dank "Israel" genannt. Im israelischen Fernsehen wurden bewegende Bilder von feiernden Menschen auf Haiti gezeigt, die "Thank you, Israel" sangen, nachdem israelische Helfer eine Person aus einem eingestürzten Haus gegraben hatten.

In einem Feldlazaret kümmern sich israelische Ärtze um ein Kind, das nach fünf Tagen lebend aus den Trümmern eines Hauses gerettet wurde (Infos hier), ein hoher Beamter von Haiti wurde von Israelis nach vier Tagen in einem eingestürzten Haus gefunden (Link in Englisch hier).

In Israel ist es übrigens seit langem Tradition, ähnliche Teams in Katastrophengebiete zu schicken, beim Tsunami in Südostasien oder beim Erdbeben in der Türkei beispielsweise.

So weit, so schön.

Nun sind mir aber heute die Augen geöffnet worden: Ich habe vor einiger Zeit darüber geschrieben, die neue Ritualmordlegende, gestartet von einem schwedischen "Journalisten". Alles ohne Beweis natürlich, aber das hat ja noch nie jemanden wirklich gestört.

Was hat nun dieser Artikel über angeblichen Organdiebstahl israelischer Soldaten an Palästinensern zu tun? Das ist ganz logisch: Israel entnimmt in Haiti den eben geretteten Opfern die Organe. Dies behauptet zumindest ein Amerikaner, wohnhaft in Seattle und gemäss Eigenbezeichnung ein Aktivist für Rechte von Schwarzen. Er hat dazu eigens ein Video auf Youtube geladen, in welchem er seine Vorwürfe äussert und explizit auf die "Vorfälle" in der Vergangenheit (eben die haltlosen Vorwürfe, Israel würde Palästinensern Organe entnehmen) Bezug nimmt.

In einem Gespräch mit der israelischen Zeitung Ynet erklärte er: "Ich habe nichts gegen Israel. Aber ich habe sehr viel gegen die zionistische Ideologie." Und er fährt fort, haltet euch fest: "Wir haben gesehen, was ihr in Südafrika [Südafrika? Was genau haben die Israelis mit Südafrika zu tun? ] und mit den Palästinensern gemacht habt. Wegen unserer Geschichte und dem Leiden unserer Leute [ich nehme an, er bezieht sich dabei auf die Schwarzen] verstehe ich, was die Palästinenser durch machen."

Quelle: Ynet.

Aber nun wissen wir's: Israel ist verantwortlich für die Apartheid in Südafrika, und die humantiären Anstrengungen sind nur ein Deckmantel, um in Haiti Organe zu sammeln.

Dienstag, 19. Januar 2010

Polizeieinsatz mit Pfefferspray im Haus

Heute Nachmittag, als Shahaf und ich das Haus verliessen, um ein paar Einkäufe zu erledigen, trafen wir im Treppenhaus unseren Nachbarn, der über uns wohnt. Wir sagten wie üblich "Shalom", er antwortete nicht und torkelte die Treppe runter, offensichtlich stark betrunken.

Shahaf erzählte mir, dass der Nachbar ein Alkoholproblem hat, die Polizei war schon mehrere Male hier, weil er dann jeweils wohl tätlich gegen seine Frau wird.

Als wir ungefähr 3 Stunden später nach Hause kamen, stand ein Polizeiauto vor der Tür. Wir dachten uns nichts weiter dabei und gingen runter in unsere Wohnung. Nach kurzer Zeit hörten wir, dass im Haus etwas vorgeht. Geschrei und vor allem: Gehuste. Als ich die Tür zum Treppenhaus öffnete, und Shahaf und ich rausgingen, merkten es auch wir: Pfefferspray. Vor dem Haus standen unterdessen vier Polizeiautos, zwei weitere mit Blaulicht trafen kurz danach ein.

Offensichtlich hat der Nachbar wieder seine Frau angegriffen, die darauf hin die Polizei gerufen hat (deswegen das erste Polizeiauto). Als sie mit zwei Polizisten in der Wohnung war, hat ihr Mann sie und die Polizisten mit einem Messer angegriffen, worauf diese Pfefferspray gegen ihn einsetzten und Verstärkung riefen. (Ein Polizist erzählte, dass der Nachbar sich daraufhin aus dem Fenster stürzen wollte.)

Der Pfefferspray verteilte sich in der Folge im ganzen Haus, mehrere Personen standen danach draussen an der frischen Luft, um einerseits natürlich das Spektakel mitzuverfolgen und andererseits das Hustenreiz auslösende Kratzgefühl im Hals loszuwerden. Auch Shahaf und ich fühlten die Wirkung des Pfeffersprays - sehr unangenehm, obwohl wir nur eine sehr kleine Menge davon einatmeten.

Der Nachbar wurde schlussendlich abgeführt, auch die Frau und der Sohn fuhren mit der Polizei mit. Die Polizisten waren dem Nachbarn gegenüber sehr zuvorkommend und vorsichtig: Da er wohl die ganze Ladung des Pfeffersprays abgekommen hatte und infolgedessen praktisch blind war, führten sie ihn vorsichtig aus dem Lift und über die Strasse hin zum Polizeiauto.

Mir tut die Familie unendlich leid. Eine Nachbarin meinte, es sei tragisch, was Alkohol (bzw. Alkoholmissbrauch) aus einem Menschen machen kann. Und Shahaf sagte, dass sich die Nachbarin das nächste Mal wohl zweimal überlegen werde, ob sie die Polizei ruft, wenn ihr Mann wieder ausfällig wird - nach diesem Drama heute.

5 Millionen Euro ...

... habe ich gewonnen. Ob ich auf folgende Mail reagieren soll? ;-)

DIE LEITUNG, INTERNATIONALEN BEFOERDERUNGEN
GOOGLE INTERNATIONAL INC.
ENGLAND AUSSENSTELLE
35/36, ALLAN HOPKINS ROAD,
LONDON,SW54 JH65
ENGLAND.
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REF NR.: GOOGLE-0293856-2010
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GEWINN NR.:GOOGLE-1029375-2010
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DATUM: 19.01.2010
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BETRAG:EUR 5,000,000.00
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GEBIET: EUROPA
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PROGRAMM: GOOGLE AUSSTATTUNGSFONDS 2010.
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_______ GLUECKWUENSCHE! ______
Google International Inc. wünscht Ihnen einen guten Rutsch ins neu
Jahr und hiermit teilt Ihnen die Ergebnisse von Google
Austattungsfonds fuer Neujahr 2010 E-Mail-Adresse Gewinn [fuer
Deutschland, Schweiz, Oesterreich Einwohner] Programm mit.
Die endgueltige Programme wurden auf dem 18 Januar 2010 in Baden,
Schweiz gehalten.Dies Ergebnis ist jetzt zu Ihnen heute 19 Januar
2010 freigegeben worden. Ihre E-Mail-Adresse, die in der Einer
Kategorie befestigt wird,hat EUR 5,000,000.00 (FUENF MILLIONEN EUROS)
gewonnen, und dazu ist Ihre E-Mailadress als
ein Gewinner fuer den Geldpreis vom EUR 5,000,0000 (FUENF MILLIONEN
EUROS) gewaehlt worden.
Diese Programme wurde von den Google International Inc. und die
unten genannten Firmen fundiert:
1. MSN
2. Mastercard
3. Calsberg
4. Becks
5. MacDonalds
6. Coca-Cola
7. Mercedez Benz
8. Suisse Credit
9. Raiffeisen Bankgruppe
10.Allianz
11.Volkswagen
12.Nokia
13.Siemens
Alle E-Mail-Adressen wurden automatisch durch ein
Computerstimmzettelsystem ausgewaehlt, in den Ihre Email-Adresse als
einer der ZEHN {10} gluecklichen Gewinner in der Ersten Kategorie
ausgewaehlt wurde.
Andere Gewinner in Ihrer Kategorie lautet:
1. Dr. Hans Berthold - Aus Klagenfurt
2. Frau Karin Schwarz- Aus Dortmund
3. Herr Jens Behringer - Aus Kiel
4. Herr Franz Schulze- Aus Basel
5. Frau Inge Holz- Aus Bremen
6. Pfarrer Luthar Hermann-Aus Hamburg
7. Frau Linda Moeller-Aus Wien
8. Ing. Johannsen Bergkramp-Aus Darmstadt
9. Herr Gerhard Graber- Aus Zurich
Alle E-mail Adressen wurde von den Europaeischen Union{EU}
Einwohnerverzeichnis und Internet Benutzer Databanken aus dem ganzen
Gebiet {Deutschland, Schweiz und Oesterreich} ausgewaehlt , nachdem
wir die Genehmigung von der Europaeischen Union{EU} erhalten haben.
Google International Inc. wünscht Verbraucher durch dieses Programm
zu schätzen, und eine wohlhabende Weihnachtsperiode und Neujahr für
die glücklichen Nutznießer zu schaffen
Ihre Gewinndaten lautet:
Ticket Nummer :-846594
Glueckszahl :-5
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Gewinn Nr.:GOOGLE-1029375-2010
Bewerbungsnummer: BB-10294-10
Bestaetigungscode: BB-TY273495-10
Einzahlungsscode: BB-J3948-10
Sie muessen Ihre oben Gewinn Informationen vertraulich {SEHR GEHEIM}
behalten, bis Ihre Ansprueche und Ihr Fonds fertig bearbeitet worden
sind, und Ihre Fonds zu Ihnen ueberwiesen worden sind.Dies ist ein
Teil von unserem Sicherheitsprotokoll,um Doppelbeanspruchen und
ungerechtfertigten Missbrauch von diesem Programm durch Schwindel zu
vermeiden.
Sie muessen Ihr Gewinn nicht spaeter als am 29 Januar 2010
beansprucht werden.Nach diesem Datum, wird alle unbeanspruchten Fonds
zu unserem Zentralebuero (als nicht beansprucht) zurueckgekehrt
werden.
.
Bitte merken Sie, um unnoetige Verspaetungen und Komplikationen zu
vermeiden,erinnern Sie sich immer an Ihre REF NR.:
GOOGLE-0293856-2010 in allen von Ihren Korrespondenz mit uns zu
zitieren, um uns zu ermoeglichen, Ihre Gewinn Akte in unserer
Databanken zu finden.
Wir bitten Sie, sich an der Google Austattungsfonds 2010
Verarbeitung / Auszahlung von der Offiziellen Bezahlende Bank
{STANDARD CHARTERED BANK Plc} zu wenden{fuer Auszahlung und alle
andere wichtige Erklaerungen}:
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STANDARD CHARTERED BANK (SCB) PLC
VERARBEITUNG UND AUSZAHLUNGSABTEILUNG,
GOOGLE AUSTATTUNGSFONDS 2009
ANSPRECHPERSON: Mag. Ingrid Bohmer
E-mail: ingridbohmer@live.com
LONDON
ENGLAND
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Fuer die Verarbeitung und Auszahlung von Ihrem Gewinn ,fuellen Sie
sofort die unten Form und reichen Sie es zu Google Austattungsfonds
2010 Verarbeitung /Auszahlungsabteilung von der Offiziellen
Bezahlende Bank {Standard Chartered Bank Plc} Mag. Ingrid Bohmer
durch E-mail ein:
ingridbohmer@live.com

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AUSZAHLUNG .

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VORNAME:...........................
GEBURTSDATUM:.. .....................
NACHNAME:..........................
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ADRESSE:............................
NATIONALITAET:.....................
BERUF:..............................
TELEFONNUMMER:.....................
FAXNUMMER:.........................
BETRAG GEWONNEN:...................
REF NR.:...........................
GEWINN NR.:........................

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GOOGLE AUSSTATTUNGSFONDS 2010 GEWINNER ANMELDEFORMULAR FUER
AUSZAHLUNG .

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GENEHMIGT FUER AUSZAHLUNG
Wir gratulieren Ihnen wegen Ihrer Gewinn und hoffen, dass Sie ein
schoenes Weihnactsfest und frohes Neujahr haben wurden.
FUER GOOGLE AUSSTATTUNGSFONDS 2009 PROGRAMM
MAG. DR. SARAH WILLIAMS
CHEFIN, AUSLANDANGELEGENHEIT ABTEILUNG.
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35/36, ALLAN HOPKINS ROAD,
LONDON,SW54 JH65
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P.S. BEANTWORTEN SIE NICHT ZU DIESER EMAIL,SONDERN WENDEN SIE SICH
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BEZAHLENDE BANK DURCH E-MAIL MIT IHREN DATEN {FUER DIE VERARBEITUNG
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Der Schluss ist ja schön: Auf diesen Seiten sammeln wir persönliche Informationen. Jaja, das ist mir schon klar. Wenigstens seid ihr ehrlich.

Dienstag, 12. Januar 2010

Ich glaube, ich gehe nie mehr in die Wüste ...

Dort wurde nämlich gerade eine Riesenspinne entdeckt:

Israelische Forscher haben eine fast handgrosse Wüsten-Spinne entdeckt. Das Tier habe eine Beinspanne von 14 Zentimetern und lebe in den Sanddünen der Arava-Gegend im Süden Israels.

Quelle: 20min.

Montag, 11. Januar 2010

Eine Wette

Gestern Abend habe ich mit einem Freund, Ofer, gewettet, ob ein Pferd koscher ist oder nicht. Ich war mir absolut sicher, dass ich recht habe, Pferdefleisch ist nicht koscher. Ich kenne sogar die entsprechende Bibelstelle aus dem dritten Buch Mose (Levitikus):

11,1 Und der HERR redete zu Mose und zu Aaron und sprach zu ihnen: 11,2 Redet zu den Söhnen Israel: Dies sind die Tiere, die ihr von allen Tieren, die auf der Erde sind, essen dürft! 11,3 Alles, was gespaltene Hufe hat, und zwar wirklich aufgespaltene Hufe, [und was] wiederkäut [unter den Tieren], das dürft ihr essen. 11,4 Nur diese von den wiederkäuenden und von denen, die gespaltene Hufe haben, dürft ihr nicht essen: das Kamel, denn es käut wieder, aber gespaltene Hufe hat es nicht: unrein soll es euch sein; 11,5 den Klippdachs, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein; 11,6 den Hasen, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein; 11,7 das Schwein, denn es hat gespaltene Hufe, und zwar wirklich aufgespaltene Hufe, aber es käut nicht wieder: unrein soll es euch sein. 11,8 Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas nicht berühren; unrein sollen sie euch sein.

Zitiert nach der Elberfelder-Bibel.

Ein Pferd ist kein Widerkäuer und es hat keine gespaltenen Hufe. Ergo: Nicht koscher. (In Israel kann man kaum Pferdefleisch finden. Es ist nicht koscher, also essen die Juden es nicht. Die Russen essen auch kein Pferdefleisch und für die Araber ist das Pferd viel zu edel; es zu essen wäre fast ein Sakrileg.)

Ofer jedoch hat behauptet, wenn man jemanden findet, der weiss, wie ein Pferd richtig geschlachtet wird, ist es koscher.

Wir haben also gewettet. Um 100 Shekel. (Ich war mir so sicher, ich hätte sogar um mehr gewettet, ich wusste aber auch, dass Ofer sich nicht leisten könnte, mehr als 100 Shekel zu verlieren.)

Heute haben wir dann unsere religiöse Autorität (den Besitzer des kleinen Ladens neben meinem Bürocafé, er ist orthodox und kennt sich mit der Halacha und den Gesetzen der Kaschrut aus) konsultiert, und er hat bestätigt, was ich schon wusste:

Ein Pferd ist nicht koscher.

Bin ich jetzt um 100 Shekel reicher? Hmm, nein, ich hab die Wette zwar gewonnen und Ofer hätte mir das Geld auch gegeben, aber ich kann doch nicht Geld von einem armen Mann nehmen. ;-)

(Eine ähnliche Diskussion hatte ich schon einmal: Ofer hat behauptet, Hasen seien koscher. Ein anderes Mal meinte er, Tauben seien nicht koscher. Alles Blödsinn.)

(Dafür wären übrigens Giraffen koscher. Nur weiss niemand so genau, wie man die schächten muss. Also isst man sie nicht.)

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Angekommen

Ich bin also gut angekommen in Haifa, nur der Flug war ein bisschen chaotisch. Es wurde nämlich ein verdächtiges Objekt gefunden, gleich beim Gate, von welchem aus ElAl nach Tel Aviv fliegt. Ein verdächtiges Objekt in Verbindung mit einem ElAl-Flug ist natürlich besonders problematisch.

In der Folge wurde zuerst ein kleiner Teil des Terminals gleich neben dem ElAl-Gate gesperrt, schlussendlich der ganze Bereich um das Gate rum, sozusagen der halbe Terminal. Polizisten rannten durch die Gegend, Feuerwehrautos standen bereits.

Schlussendlich hatten wir deswegen über eine Stunde Verspätung und ich war die allerletzte, die ins Flugzeug eingestiegen ist, weil sich durch die Verspätung auch meine obligate zusätzliche Sicherheitsprüfung verzögert hat. (Die Verspätung war mir besonders unangenehm, weil Shahaf ja extra für mich einen Kurs geschwänzt hat ...)

Jetzt sitze ich in meinem Bürocafé, nach drei Monaten hat sich hier kaum was verändert, immer noch die gleichen verrückten Leute (jetzt wieder vollständig mit mir) hier.

Heute Abend gehen Shahaf und ich an eine Silvesterparty in einem Pub. An dieser Stelle möchte ich allen einen guten Rutsch und einen tollen Start ins neue Jahr wünschen.

Ach, und übrigens: Falls mir jemand eine SMS auf mein Migroshandy schicken will, bitte tut dies nicht. Brav wie ich bin, habe ich das Handy nämlich während des Flugs ausgeschaltet. Dumm wie ich bin, habe ich aber den PIN-Code nicht dabei, kann es also nicht wieder anschalten. Für SMS also entweder mein normales Handy oder mein israelisches Handy.

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La_Mia - 1. Feb, 19:46
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La_Mia - 24. Jan, 12:04
Es ist halt leichter...
Es ist halt leichter irgendeinem eine Geschichte abzunehmen...
schneekoenigin - 24. Jan, 10:01

Ich lese, ich las, ich werde oder würde lesen:

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Laila kajom jair


Arik Einstein
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Erik Berman
II


HaChaverim shel Natasha
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